Prey - Outback Overkill
War das Regiedebüt von „Oscar D'Roccster“. Das ist auch kein Wunder, denn hinter dem ominösen „Oscar D'Roccster“ verbirgt sich nämlich „George Trumbull Miller“, dem wir schon vor über 20 Jahren schöne Filme zu verdanken hatten wie z.B. „Die unendliche Geschichte 2“. Dass bei „Prey - Outback Overkill“ ein Pseudonym verwendet wurde, hatte gewiss viele kuriose Gründe. Einer davon war bestimmt, dass man mit dem Film dann doch lieber nicht gleich auf Anhieb in Verbindung gebracht werden wollte, was aus meiner subjektiven Sicht verständlich ist.
Ein Film mit einer interessanten Story, die aber einfallslos und plump umgesetzt wurde. Schade hätte man hier doch bestimmt mehr rausholen können. Das einzige, was hier etwas Punkten kann, sind die schönen Panorama Aufnahmen vom australischen Outback. Absolut floppen tun hingegen die wirklich billig aussehenden CGI Effekte.
Was war da los? Der Film wirkt wie eine lustlose Auftragsarbeit. Der Zuschauer wird gelangweilt mit einer Story, die nicht richtig zünden will. Die Schauspieler kommen gerade mal auf Durschnittsleistung. Spannung fehlt hier völlig und Horror ist höchstens die Langatmigkeit. Die Effekte versauen dann noch den Rest. Blutspritzerei fehlt völlig, und auch wenn das rum Albern mit der Kettensäge vom Ansatz her gut gemeint war, scheiterte es an der Authentizität.
Nööö, der Film macht nicht wirklich Spaß. Kann man sich ein, zweimal anschauen und das war es dann. Selbst Trash Fans werden gähnen. So bleibt nur noch der Soundtrack, der nett klingt.
Fazit:
Wer Filme wie „The Fanglys“ oder „The Bone Eater“ gut fand, wird vielleicht seinen Spaß dran haben. Allen anderen bietet „Prey - Outback Overkill“ ideenlose Abendunterhaltung. Muss man nicht gesehen haben. Für ansehnliche Panoramaaufnahmen, nette Musik, paar lustige Sprüche und untypischer Story, gibt es eine Bewertung von höchstens: 4,1