Mir fällt gerade auf, dass ich derzeit ziemlich viele Filme mit einsamen Hütten, Urlaubern und Monstern aus dem See bespreche... Und auch dieser Streifen schlägt in die gleiche Kerbe: Sieben Studenten wollen ein Wochenende in einem Häuschen am Waldsee verbringen. Leider kommt ihnen ein mörderisches Tentakelmonster dazwischen und das Partywochenende ist schneller vorbei als man glaubt!
Debüt für Rolfe Kanefsky: Dieser hat seit 2020 nicht mehr Regie geführt, haute Zeit seines Schaffen jedoch so manchen derben Sextrash raus. Hier muss man leider von einem klassischen Fehlstart sprechen. So gibt "There´s Nothing Out There" vor, eine Parodie auf klassische Horrorfilme zu sein, liefert jedoch nur die x-te Variante des altbekannten Friday/Evil Dead-Themas ab.
Obwohl sich Kanefsky sichtlich bemühte, trotz der inhaltlosen wie abgedroschenen Story das Tempo hochzuhalten, hätte er besser das Drehbuch umschreiben sollen. Auch in diesem Falle sieht man das Monster viel zu selten, denn es wird zur absoluten Nebensächlichkeit degradiert. Und auch hier dauern die Attacken nur einpaar Sekunden an und sind kaum blutig. Von dem Viech ist nur der Oberkörper und der Kopf erkennbar und es wirkt, als könne ein Darsteller in die Ärmel reinschlüpfen, um es zu bewegen.
Noch dazu setzte der Regisseur voll auf Skin Flick-Atmo, zumal jede Darstellerin aus den Klamotten hüpfen und mit einem männlichen Part in die Kiste springen darf. Wie so üblich wird zudem zu viel gequatscht und rumgehampelt. Obwohl außerdem gleich sieben Studenten und noch dazu eine Heavy Metal-Band die potentiellen Opfer sind, erhöht es den Body Count leider nicht.
3 von 10 Punkten.