Review

Genialer Gehirnfurz grüßt größte Gigantolatte


Domo Arigato, Mr. El Superbeasto, Rob Zombies animierten Gehirnsturm,
hier nimmt er alles und jeden, auch sich selbst aufs Korn, kommt runter aus seinem modernden Elfenbeinturm. 

Ein Luchador als Held, immer geil, potent und bereit,
egal ob es dreckige Schlüpfer regnet oder schneit. 

75 Minuten Wahnsinn, Chaos und Obszönitäten,
da gibt es weniger Geschlechtsteile zu sehen auf manchen Swingerclub-Feten.

Natürlich ist das nicht jedermanns Sache und durchaus auf Krawall aus,
doch ist Suzy X nicht einfach eine bezaubernde, nazijagende Maus?!

Als ob man „South Park“, „Archer“ und einen Manga-Porno einfach mal kreuzt,
ist dieser bunte Quatsch durchaus nur für ganz bestimmte Leutz.

Natürlich ist das nur für abgestumpfte, recht schmerzfreie Typen,
und die Zombie-Fans hängen sich eh dran wie Polypen. 

Der spontane Nazi-Song rockt und dieses Abenteuer ist nie zu berechnen,
doch seid euch bewusst, das hier ist eindeutig eher Schlammcatchen als Fechten. 

Toll und versaut gesprochen, eher mager gezeichnet,
ist das für mich beileibe kein Ausrutscher, den sich der gute Rob hier leistet.

Viel mehr lässt er einfach die Sau raus, schießt aber was ihm kommt in den Sinn,
für Sittenwächter und Stock-im-Hintern-Träger aber ist das natürlich ein unverschämter Schlag ans Kinn.

Ich mag allein schon die Details, die Horrorfiguren in hinterster Reihe,
bei solch einer Ausgelassenheit ich sogar die ein oder andere größere Schwäche fast verzeihe.

Alle Bremsen raus und immer rein ins feucht-fröhliche Vergnügen,
würde ich sagen, ich hatte nicht jede Menge Spass, würde ich ziemlich dreist lügen. 

Fazit: wild und wuchernd, wow und wahnwitzig, willig und wüst - „El Superbeasto“ ist reinster Krawall-Zeichentrick nur für Erwachsene. Von Fans für Fans. Über eine schrille, überdrehte Stunde Wahnsinn, Perversitäten und Farben. Oberflächlich aber fetzig. Kurzweile galore wie die Brüste der Babes. 

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