Review

Spannender Thriller mit einem guten Kurt Russell.

Story:
Jeff Taylor ist mit seiner Ehefrau Amy auf dem Weg nach San Diego. Die Fahrt führt durch menschenleere Wüsten und genau dort kommt es zu mehreren zunächst unerklärlichen Zwischenfällen. Ein in schwarzes Leder gekleideter Jeep-Fahrer rammt beinahe den neuen Wagen der Taylors und pöbelt sie an.
Deren noch fabrikneues Fahrzeug hat wenig später, nach einem Halt an einer Raststätte, eine rätselhafte Panne: Totalausfall der gesamten Elektronik. Nichts geht mehr. Zum Glück kommt ein hilfsbereiter Trucker vorbei, der anbietet, Amy zum nächstgelegenen Telefon mitzunehmen.
Jeff will seine Frau nicht so alleine wegfahren lassen, aber er willigt schließlich ein, da er bei seinem Wagen auf den Abschleppdienst warten möchte. Die Zeit vergeht. Weit und Breit niemand zu sehen. Jeff wird misstrauisch und untersucht sein Auto. Dort entdeckt er unter dem Motorblock zwei baumelnde Kabel, deren Steckverbindungen auseinandergezogen wurden. Jeff fügt die losen Enden wieder aneinander und siehe da: der Wagen läuft. Rasch fährt er zu dem beschriebenen Telefon bei einem gottverlassenen Trucker-Drive-In. Doch keine Spur von seiner Frau. Niemand will sie gesehen haben. Niemand hat irgendetwas gesehen. In Jeff keimt ein fürchterlicher Verdacht auf.

Dass diese Fahrt nicht gut verlaufen kann, kann man schon an den ersten Szenen erkennen. Schon bei dem beinahe Zusammenstoß mit dem Fahrer am Anfang geht es los. Mehr als hundert Filme sind in diesem sonnendurchglühten Brennofen amerikanischer Pop-Mythen schon entstanden. Und Breakdown gehört eindeutig zu den besseren.
"Breakdown" entwickelt sich rasant vom Anfang bis zum Schluss. Unstimmigkeiten im Plot, Verstöße gegen Gesetze des Genres (die Protagonisten verändern sich nicht, das Motiv der Bösen wird kaum verborgen und das Fehlverhalten des Helden werden niedergewalzt in einer sich klassisch überschlagenden Handlung.

Getrieben wird diese Handlung noch durch die gute Spannung und Kurt Russell selbst.
Und die Spannung versteht auch zu gefallen. Besonders in den ersten 45 Minuten wird die Spannung immer höher getrieben, bis sich die Gangster zu erkennen geben und ihre Forderungen stellen. Ab da wird dann mehr Wert auf Action gelegt. Die hält sich zwar doch sehr zurück, ist aber gut in Szene gesetzt und wirkt nicht unrealistisch.

Auch lebt der Film natürlich von seinen Darstellern.
Kurt Russell in der Rolle des Jeff Tayler zeigt in Breakdown eine gute schauspielerische Leistung. Wie er den Mann spielt, der nicht glauben kann, dass das alles passiert, spielt er wirklich überzeugend. Auch kommen seine emotionalen Leistungen ans Tageslicht, mit denen er den Zuschauer ohne Probleme beeindrucken kann. In seiner Rolle wirkt er absolut glaubwürdig.
J.T. Walsh macht seine Sache ebenfalls gut. Wie er sich vom freundlichen Helfer dann zum Bösewicht entwickelt macht er wirklich toll. Seine Rolle spielt er sehr talentiert und trägt auch sehr viel zum Film bei.

Fazit:
Breakdown ist ein gutgemachter, unterhaltsamer und spannender Thriller mit einem guten Kurt Russell.

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