Isle of the Damned ist mehr oder weniger eine trashig, geistlose Kannibalenpersiflage, in der Fime wie Cannibal Holocaust, Cannibal Ferox etc. im Großen und Ganzen nachgeäfft und auf die Schippe genommen werden. Selbst der Soundtrack ist stark an alten Kannibalenstreifen angelehnt, was nebenbei bemerkt auch so ziemlich das einzig Positive in diesem Film darstellt. Die Schauspieler (welche alle mit billigen Perücken und angeklebten Bärten durch die Gegend eiern) - wirken alle sehr plump und verkörpern Ihre Rolle alles andere als glaubwürdig. Auch die Effekte wirken sehr illusorisch und mit wenig Liebe zum Detail. Künstliche Genitalien, Schlangen und Plastikspinnen am Faden dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Alles in allem ist Isle of the Damned nur etwas für banale, eingefleischte Trash Gorehounds, die weniger auf Story, dafür aber auf billige Bärte, dilletantische Schauspieler und abstrakte Kunstgedärme Wert legen. Mainstream Fans werden hier apathisch in den Schlaf gewogen und sollten besser die Finger davon lassen. 3/10 Punkten