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Falls man nicht schon anhand des Covers merken dürfte worauf man sich bei diesem Film einlässt, so wird man spätestens in den ersten Minuten des Filmes aufgeklärt. In diesen werden einige der Hauptakteure vorgestellt, besonders auffällig dabei die unglaublich schlechten Kostüme bestehend aus Perücken und aufgeklebten Bärten. Hinzu kommt eine wirklich schlechte Synchro, die im Zusammenhang des Filmes aber einfach wunderbar passt und daher nicht als Negativpunkt gewertet werden kann, ähnlich wie in beispielsweiße Toxic Avenger 4 oder Redneck Zombies unterstreicht diese den Trashfaktor des Films im Positiven.


Isle oft he Damned wird damit beworben das er in 482 Ländern verboten wurde, es soll sich um einen verschollenes Werk des damalige Regisseurs Antonello Giallo handelt der mit seiner Backstory deutliche Parallelen zum Cannibal Holocaust Regisseur Ruggero Deodato aufweist. Die Story des Films ist schnell erzählt eine Gruppe von Leuten macht sich auf zu einer Insel um dort den Schatz des Marco Polo´s zu finden und werden schon bald mit Grausamkeiten der Insel Konfrontiert.

Bei dem hier genannten Vertreter des Kannibalen Genre handelt es sich mehr um eine Persiflage auf frühere Filme des Subgenres als um einen wirklich eigenständiger Film. So gibt es diverse Szenen die sich gekonnt liebherzig über die damaligen Filme lustig machen, Szenen in denen Tiere getötet werden, wohl gemerkt keine echten sondern beispielweise Gummispinnen am Fanden die am Ende Blutig zersplattern, sowie bekannte Szene aus damaligen Filmen quasie neuaufgelegt. Weiterhin beinhaltet der Film einen wirklich guten Soundtrack, der direkt aus einem Kannibalen Film der 80er stammen könnte.

Wer Isle oft he Damned ernst nimmt wird mit diesem Film definitiv nicht seine Freude haben, aber auch Leute die sich dem Trashfaktor des Films bewusst sind, kann ich diesen Film nicht empfehlen. Zu selten schafft es der Film einen wirklich zum Lachen zu bringen, von Spannung ist keine Rede und mein größter Kritikpunkt sind einfach die unsagbar nervig Charaktere (vorallem Billy) die einen im Laufe des Films so Wütend machen das man sich nur noch wünscht sie würden endlich sterben.

Letzten ende kann man zwar gute Ansätze in  Film finden jedoch gibt es einfach zu viele Aspekte die Negativ auffallen. Isle oft the Damned ist überflüssig wie die Meisten Kannibalen Filme. 2/10

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