Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 12.10.2012

Vom Plot her wie ein klassischer Hitchcock, von der Inszenierung her könnte es eine typische Stephen-King-TV-Verfilmung sein, inklusive übernatürlicher Elemente und merkwürdiger Verhaltensweisen der Protagonisten. Mit Danny Glover, Steve Zahn und Leelee Sobieski (auch Matthias Schweighöfer ist dabei) immerhin recht prominent besetzt, braucht man zunächst einige Momente, um die völlig unpassende, sehr billig wirkende Weichfilter-Optik zu akzeptieren; hat man aber die erste halbe Stunde überstanden, kommt das TV-Entertainment-Flair zum Tragen, durch welches man irgendwie bis zum Ende gespannt vor dem Bildschirm sitzt. Die Wendungen sind teils haarsträubend schlecht geschrieben, aber man akzeptiert sie, weil das Zug-Setting ein entscheidendes antreibendes Element ist und die Personenverstrickungen noch ein zweites Pulverfass anzünden, das erst zum Ende zu zünden verspricht.

*weitere Informationen: siehe Profil

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