Review

„Das Ende ist offen und wird dann in „Feast 3“ hoffentlich seinen Abschluss finden. Es kann nur besser werden.“

Mit diesen Worten hatte ich meine Review von „Feast 2“ beendet. Aber war wohl utopisch zu hoffen, dass der dritte Teil besser sein würde als sein Vorgänger, denn es wurde sogar noch schlimmer und ich wage es mal zu behaupten, dass mit „Feast 3“ ein neuer Bodensatz des Videothekenschunds erreicht worden ist.

Story: Hmm. Story? Gibt es so was? Es geht eigentlich nur darum, dass die Überlebenden des Vorgängers versuchen aus der Stadt zu entkommen und weiterhin die Monster zu bekämpfen. Immer wieder treffen sie auf weitere Überlebende die dann schon im nächsten Moment wieder das zeitliche segnen dürfen bis dann am Ende alle von einem Transformer platt getreten werden.

Klingt unglaublich dumm und bescheuert? Ist es auch. „Feast 3“ unterbietet „Feast 2“ noch in allen belangen. Die ganze Geschichte wirkt einfach unstrukturiert und belanglos und man versucht mit derben Splattereffekten das Nichts an Story zu kaschieren. So ist der Blutzoll immens und es suppt aus allen Ecken über den Bildschirm und endet schon mal in einigen Geschmacklosigkeiten.

Auch in diesem Punkt bleibt der Film seinem Vorgänger treu und bietet allerlei Szenen wo man sich einfach nur an den Kopf fasst und sich fragt was daran lustig sein soll. Sei es nun wenn ein Monster den Kopf von Honey Pie frisst und ihn dann im nächsten Moment wieder ausscheidet oder wenn einer der Leute durch eine Scheunenwand von einem der Monster vergewaltigt wird. Aber hey, dort wird aus einem Typen auch mal sprichwörtlich „die Scheiße aus dem Körper geprügelt“. Ganz lustig. Nicht.

Was soll man noch groß zu diesem Ärgernis schreiben? Am Besten nichts mehr. Denn diesmal retten die nackten Tit und Tat Girls den Film nicht vor der Tiefstnote. Wirklich schade, dass dem guten Erstling zwei so plumpe und dumme Filme folgen mussten. Ich hoffe, dass Dimension das Franchise nun ruhen lässt und die Welt vor weiteren Filmen verschont. Ich für meinen Teil bin mit „Feast“ fertig.

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