kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 12.05.2012
Mit nicht einmal 70 Minuten Laufzeit ist "Feast III" wohl eher eine Art Add-On zum zweiten Teil, dessen Marschrichtung weiter konsequent verfolgt wird. Man knüpft an das Ende von "Feast II" ohne Bruch an und übernimmt dessen Status Quo, inklusive zweier barbusiger Tittenmäuschen und - SPOILER - eines Mannes mit Rohr im Kopf, der den Status Quo tatsächlich auch fast den kompletten Film lang aufrecht erhalten kann - SPOILER ENDE. Ansonsten konzentriert sich Gulager auf eine Aneinanderrreihung von Einzelideen, die einmal mehr nicht des Over-The-Top-Charakters entbehren, der schon den zweiten Teil so ungenießbar und speziell gemacht hat. Absurditäten reiht der Regisseur wieder haufenweise auf, um sie wie gehabt bis ins Uncoole zu deformieren, wobei er der Experimentierlaune immer treu bleibt, bis am Ende des Films mit den Händen vor der Kamera ein Fadeout geformt wird. Bad-Taste-Entertainment, das wie schon der zweite Teil viel Abscheu erzeugen wird, mich persönlich aber mehr reizt als das x-te Pro-Forma-Sequel, das sich wie ein Baby an die Brust des Originals klammert.
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