7
Okay, der zwote Teil war dann doch besser, aber mit dem hier hatte ich auch eine blutig-gute Zeit. Es ist schon mehr als derb, wenn z.B. ein Monster einen Menschenkopf frisst und ihn dann gleich wieder hinten auskackt. FEAST III ist zynisch ohne Ende und für R-Rated-Verhältnisse (die Unrated-Version ist vom Gore her ja im Grunde identisch) ein schier unfassbares Schlachtfest. Der Humor ist böse und asozial. Dadurch, dass jede Figur hier buchstäblich jederzeit und völlig überraschend ins Gras beißen kann, weil auch auf keinen Helden Verlass ist, kommt eine pausenlose Anspannung zustande. John Gulager, der als Regisseur so einiges auf dem Kasten hat, spielt ganz bewusst mit den Erwartungen, die wir nunmal durch den Jahre langen Konsum von konventionellen Horror- und Actionstreifen haben. Ich wünschte nur, der Plot wäre sinniger und manche Stelle leichter mitzuverfolgen (man denke an die superhektische Stroboskop-Episode).
3
Habe ich Feast II noch als Vollveriss deklariert, so muss ich eingestehen, das beim dritten Teil dieser Serie das ganze Packet denn doch wieder etwas erträglicher geworden ist. Den Charme des ersten Teils ist auch diese mal nicht ansatzweise erreicht wurden, doch hat man dieses Mal auf die Fäkalwitze (bis auf ein, zwei Stück) verzichtet. Auch der Gore und Splatter-Gehalt ist Handmade und die Messlatte ziemlich hoch gelegt. Jedoch nervt die experimentelle/verwackelte und schnell gecuttete Kameraarbeit, gerade zum Ende hin, ganz enorm und dürfte nicht jeder Manns Sache sein. Meins war´s auf jeden Fall nicht. Solide Kost für zwischendurch, mit den bekannten Gesichtern der ersten Teile und einigen makaberen Lachern.
2
Extrem unrealistisch, aber sehr blutig. Wer auf Splatter ohne Handlung und große Story steht wird diesem Film sicher etwas gutes abgewinnen können. In meinen Augen aber, "SORRY", crank shit!