Regisseur Stephen Sommers verbindet in Octalus ein bißchen Stirb Langsam mit Aliens und vielen Special Effects. Leider gelingt ihm das Experiment nicht ganz.
Story:
Das prächtige und überdimensonial große Schiff Argonautica befindet sich auf seiner Jungfernfahrt. An Bord sind nur die Reichsten der Reichen. Ein gefundenes Fressen für Juwelendiebe. Der Schmuggler Finnegan bringt mit seinem Speedboat eine Bande von Dieben zum Schiff. Doch als sie dort ankommen machen sie eine erschreckende Entdeckung. Das Schiff ist menschenleer und überall klebt Blut an den Wänden. Einzig die Diebin Trillian St. James und der Kapitän des Schiffes konnten sich noch retten. Denn nach ein paar Minuten erfahren sie, dass eine Krake von gigantischem Ausmaß für das Massaker verantwortlich ist und auch Jagd auf sie macht.
Anfangs mag der Film noch faszinieren, doch wechselt er schon nach den ersten 20 Minuten zu einem B Movie mit einer 08/15 Story. Von da an kann man schon jeden Schritt im Voraus erahnen. Stephen Sommers bleibt da seiner Linie treu : Trash.
Die Story kann einen in der heutigen Zeut wirklich nicht mehr vom Hocker reißen. Ständig hetzen die Darsteller durch dunkle, enge Gänge und den flüchten vor den Angriffen der Tentakeln. Mit diesem Stoff kann man sicherlich keinen Spielfilm versorgen. Dafür fehlt einfach die Abwechslung. Ein Klischee jagd das nächste und das Ende ist ja auch unter aller Sau. Hätte man da nicht noch etwas Zeit investieren können?
Im Gegensatz dazu können die Darsteller schon eher überzeugen. Es war gut, dass sich Sommers nicht unbedingt sehr populäre Darsteller geholt hat. Dadurch kann man Anfangs nicht genau sagen wer als nächstes sterben wird. Treat Williams und Famke Janssen sind die wenigen, die man kennt. Deren Schicksal dürfte dann schon von Anfang an klar sein. Jedoch spielen beide routiniert und solide. Die anderen Darsteller liefern auch eine akzeptable Leistung ab.
Fazit:
Octalus ist ein Film den man sich einmal angucken und dann gleich wieder vergessen sollte.
Die Darsteller und die Action entschädigt nur teilweise für die dünne Handlung.