Review

Shelter ist nur Durchschnitt für mich!
Leider überzeugt der Film nur durch seine Geschichte und weniger durch seine sehr durchwachsene Inszenierung. Die Filmdauer ist für diese schlichte Storyline eindeutig 20 Minuten zu lang. Aufmerksame Leser des Covertextes sind zudem restlos aufgeklärt, wie der Twist des Streifens wohl sein wird. Es gehört hierzu nicht viel Fantasie, um eins und eins zusammenzählen zu können. Optisch wird auch nichts Überragendes geboten. Einige Make-up-Effekte (Leiche oder Wunderheilerin) sehen zwar gruselig aus, sind aber auch nicht wirklich das Salz in dieser Mystery-Suppe. Die Performance der von mir immer geschätzten Moore hat auch schon bessere Tage gesehen. Keiner der anderen Mitspieler ragt irgendwie besonders hervor. In der letzten Viertelstunde kommt ein wenig Tempo ins Spiel. Ein Spiel, das allerdings seinen gewohnten Fluss folgt. Zu träge ist das ganze Teil, um wirklich überzeugen zu können. Dass man am Ende wieder mal einen recht konventionellen Mysterystreifen mit einigen guten Ansätzen und vielen missratenen Umsetzungen gesehen hat, verärgert den routinierten Genrefan.

Fazit:
Durchschnittlich und nur für Zuschauer geeignet, die generell wenig Filme sehen. Für die ist es eventuell ein Bringer. Allen anderen rate ich ab, da nichts Neues im Wald geschieht.

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