Review

Hier nun das zweite Sequel zum starken ersten Teil " Watchers ". Leider sind die Stärken des Erstlings hier gar nicht mehr vertreten. Da ich den zweiten Teil noch gar nicht gesehen habe, kann ich natürlich mit Diesem keine Vergleich anstellen, aber ich kann sagen, dass " Watchers 3 " gegen das Orginal nicht den Hauch einer Chance hat.
Natürlich kurbelt man auch hier die selbe Story herunter. Der Hund Einstein ist auch wieder mit von der Party und natürlich das Gegenstück, das Monster, hier auch Outsider genannt.
Die böse Regierung hat hier wieder ihre Finger im Spiel und hat immer noch nichts dazugelernt.

Inhalt:
Major Ferguson ( Wings Hauser ) sitzt im Knast wird jedoch von der Regierung wieder aktiviert. Er soll irgendwelche geheimen Papiere von einem Stützpunkt im Dschungel sicherstellen. Dazu bekommt er noch ein paar andere Gefangene als einheit zugewiesen. Doch als sie im Camp ankommen finden sie lauter übel zugerichtete Leichen. Bald dämmert ihnen, dass sie nur als Beute für ein Experiment dienen. Die Regierung will hier die Einsatzfähigkeit des Outsiders begutachten. Dieser beginnt auch bald die Einheit blutig zu dezimieren. Doch Ferguson, der bald als Einziger übrig ist, sagt dem Monster mit Hilfe von Hund Einstein den Kampf an.

Wo haben wir das schon mal gehört ? Ganz genau, dass mit der Gefangenenrekrutierung kommt doch aus " Das dreckige Dutzend " und die Jagd im Dschungel mit dem Monster von " Predator ". Diese Mischung funktioniert zumindest halbwegs und geht mit seinen knapp 80 Minuten recht rasant zu Werke. Doch ein paar Durststrecken sind leider doch vorhanden, denn es wird einfach zu viel gelabert, anstatt mal ranzuglotzen.
Überhaupt ist das mal wieder ne 08/15 Einheit wie sie im Buche steht. Ferguson ist ganz klar der Held und Chef dieser Einheit, eine Frau darf auch nicht fehlen und das Arschloch auch nicht. Natürlich wird ausgiebig gestritten und sich gegenseitig an den Kragen gegangen. Und genau mit diesen Aktionen und der ständigen Diskutiererei kommt es zu diesen langweiligen Passagen.
Daher säuft auch die Spannung bald ab. Außerdem wird einem das Monster viel zu früh präsentiert und es ist mal wieder ein Mensch in einem hässlichen Gummikostüm. Aber das Ding sieht schon wieder so lachhaft aus, dass es immerhin einen gewissen Charme besitzt.

Das Monster hat auch großen Hunger und schlachtet anfangs das ganze Camp ab. Die Goreffekte sind dabei sehr ordentlich geworden und auch teils hübsch blutig. So bekommt Einer den Brustkorb aufgerissen, einem Anderen wird der Kopf abgerissen, oder auch andere Gliedmaßen werden entfernt. leider sind diese Effekte auch recht sparsam gesetzt, aber das Beste am ganze Film.
Die Dschungelatmosphäre kann bedingt punkten und wirkt nur anfangs recht bedrohlich, doch später geht man zu wenig darauf ein. Auch der Score kocht nur auf Sparflamme und serviert uns zwar eine gute Untermalung, aber kaum Abwechslung.

Auch die Dämlichkeit der Soldaten nervt etwas. Wenn man etwas verdächtiges sieht wird gleich mal ordentlich draufgehalten und die ganze Munition verschossen und das jedes mal. Warum man so eine vertrottelde Einheit in den Dschungel schickt wird immerhin geklärt, sie dienen ja eh nur als Freiwild.
Ein richtig bekanntes Gesicht ist hier eigentlich nur Wings Hauser als Major Ferguson. Immerhin bietet er eine glaubwürdige Darstellung seines Charakters, während der Rest des Feldes gerade mal Durchschnitt erreicht.

Fazit:
Watchers zum Dritten, leider lang nicht so gut wie das Orginal. Die Story ist genau die Selbe und der Film selber ist eine Mischung aus " Das Dreckige Dutzend " und " Predator ", aber ohne annähernd ihre Qualitäten zu erreichen. Es gibt einige Durststrecken trotz der kurzen Laufzeit, aber es bleibt im Rahmen des Erträglichen. Aus der Atmosphäre hätte man leicht viel mehr machen können, während der Score in Ordnung geht. Aber die Goreeffekte sind gut geworden, auch recht blutig. Darstellermäßig kann man sich eigentlich nicht beschweren.
Insgesamt recht unterhaltsam, muss man aber nicht gesehen haben.

Details
Ähnliche Filme