Frisch von der Fleischtheke
„Supermarkt“ des genialen Roland Klick erzählt vom jungen Willi im dreckigen Hamburg der 70er, der von zuhause ausbüchst, auf die kriminelle und gefährliche Bahn gerät, u.a. als Stricher missbraucht werden soll und später an einem brutalen Geldtransportraub beteiligt ist…
Kein Sonderangebot
„Supermarkt“ habe ich im Double Feature mit „Deadlock“, ebenfalls von Roland Klick aus den 70ern, gesehen - und von beiden bin ich tief beeindruckt und angetan! Wie „Supermarkt“ das dreckige Hamburg dieser Epoche anfängt, die Straßen, den Asphalt, die Bordsteinschwalben, die Klappmesser und Überfälle - einfach eine Klasse für sich im deutschen Kino! Egal ob damals oder heute. Die nassen Mülleimer, die blutigen Einschusslöcher, die ranzigen Telefonzellen, die zwielichtigen Gestalten, die geraubte Hoffnung, die spürbare Authentizität. Einfach wow! Das perfekte letzte Bild. Ein Titelsong für die Ewigkeit, rau und einfühlsam von keinem Geringeren als Westernhagen gesungen. „Supermarkt“ und Roland Klick - tolle Entdeckungen meines noch jungen Filmjahres und für mich echte Klassiker der deutschen Genrelandschaft!
Hamburg, du Scherbe des Nordens
Fazit: Harte Milieustudie, rohe Strassenaura, mega Titelsong und insgesamt ein abgefucktes Zeitdokument… Zwischen Regalen, Reeperbahn und Räudigkeit!