... der mit seinen Eltern und seiner herzkranken Großmutter (Waheeda Rehman) in New York lebt, kennt Indien nur aus Geschichten. Als seine Großmutter darauf besteht, nach Indien zurückzukehren, um in ihrer Heimat sterben zu können, bietet Roshan an, sie zu begleiten. Bei seiner Ankunft in Delhi ist er zunächst überwältigt vom bunten Treiben und dem pulsierenden Leben in der Metropole. Auch werden sie von der Nachbarschaft freundlich empfangen und sofort in das Leben des Viertels integriert.
Doch Roshans anfängliche Faszination weicht schon bald der Ernüchterung. Regelmäßige Stromausfälle nimmt er noch amüsiert und gelassen hin, aber der tiefverwurzelte Aberglauben, die Verachtung Angehöriger niedrigerer Kasten und religiöse Spannungen als Bestandteile des Alltags in Delhi sind für ihn schwer zu akzeptieren. Mit seinen Ansichten eckt er in der Nachbarschaft häufig an und gerät immer tiefer in den Zwiespalt zwischen seiner Ablehnung gegenüber verschiedenen Bräuchen und seiner dennoch aufkeimenden Verbundenheit mit den Menschen Delhis, darunter ganz besonders Bittu (Sonam Kapoor), die ganz eigenen, modernen Träumen nachhängt ...