Review

Wenn man sich „The sixth sense“ein zweites Mal ansieht – was man zweifelsohne tun wird – muß man überrascht feststellen,dass er einem jetzt noch besser gefällt.

Kinderpsychologe Malcolm überlebt einen Anschlag eines früheren Patienten,doch nach diesem Erlebnis ist alles anders.Seine Frau distanziert sich von ihm und so stürzt er sich in die Arbeit und widmet sich dem neunjährigen Cole,der von sich behauptet tote Menschen zu sehen…

Frei von billigen Bluteffekten und klischeebeladenen Stilmitteln des Horrorfilms schafft Shyamalan einen Psychothriller mit Gänsehautgarantie.Geschickt spielt er mit den Ängsten des Zuschauers und baut eine sehr dicht Atmosphäre auf,die nicht nur durch das herbstliche Philadelphia getragen wird,sondern alltägliche Schauplätze wie Schule oder Kinderzimmer werden zu einer Bedrohung.
Der Spannungsbogen wird gekonnt gezogen und endet mit einer Wendung,die keiner erwartet hat,was dazu führt,sich diesen Film noch einmal anzusehen.Man sucht nach Logikfehlern und wird keine finden.Alles ist in sich schlüssig und jede auch noch so belanglose erscheinende Szene ist genau durchdacht worden.

Ein moderner Klassiker,dessen Thematik schnell aufgegriffen wurde und fast so etwas wie ein Subgenre im Mysterybereich begründete.
9 von 10 Punkten

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