Einige Episoden von "Gänsehaut" und seinem Schöpfer R.L. Stine waren richtig gut und auch ist zu hoffen, dass sich der kommende Spielfilm wieder an ein etwas reiferes Publikum wenden wird. Denn worunter "Geistermeister" vorrangig leidet, sind mangelnde Spannung und eine Handvoll Peinlichkeiten auf Kindergarten-Niveau.
Der zwölfjährige Tollpatsch Max träumt von einer Karriere als Zauberer. Als ihm die Geister Tara und Nicky begegnen, welche nur er wahrnehmen kann, stellen sie sein bisheriges Leben jedoch völlig auf den Kopf: Der böse Dämon Phears sorgte einst dafür, dass die Eltern der Geister spurlos verschwanden und ausgerechnet an Halloween kommt alles zusammen...
Es ist nicht alles schlecht, was Regisseur Richard Correll ("Hannah Montana") da zusammengeschustert hat, denn Max´ Familie weist einen halbwegs sympathischen Sitcom-Charakter einschließlich Mops auf, einige CGI wie das Überwinden der Dimensionen können sich sehen lassen und auch die Synchro ist in diesem Zusammenhang durchaus gelungen.
Doch trotz einiger Situationskomik und ein paar lustiger Einzelszenen läuft die Geschichte reichlich vorhersehbar ab, es gibt kaum überraschende Wendungen und obgleich des fast latent flotten Erzähltempos nervt das Overacting einiger Mimen.
Das Finale bringt zumindest noch ein paar zusätzliche Schauwerte ein, was das Treiben schließlich ein wenig aufwertet.
Schwebende Hunde, platzende Ratten, schockgefrorene Lehrerin kommen gut, weniger toll sind das allenfalls zweckdienliche Make-up und ein paar alberne Zoten.
Ergibt ergo einen Durchschnittsfilm, welcher sich am ehesten an ultimative Fans von Stines richtet und nicht besser oder schlechter ist, als der Nachfolger "Darf ich vorstellen - Meine Geisterfreundin".
5 von 10