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Super bescheuertes Filmchen mit Debilo-Humor !!!

Ein alter, schwerreicher Knacker liegt im Sterben (... oder tut "lustigerweise" wenigstens so). Sein letzter Wunsch ist es, dass sein missratener Sohn (Thomas Orner) und die Tochter seines Hausarztes (Willi Millowitsch) bei einer Schnitzeljagd rund um den Wolfgangsee mitmachen, bei der es darum geht das Erbe des alten Herren zu erspielen, indem man möglichst viele rote Samtkissen ergattert, die irgendwo in der Prärie versteckt sind.
All dies dient aber einzig und allen dem Vorhaben des Knackers die beiden obengenannten Mitstreiter unter die Haube zu bringen.

Storytechnisch also hinterletzter Schrott. "Ein dicker Hund" ist eine deutsche Komödie aus den 80ern und erinnert an Klassiker wie "Die Lümmel von der ersten Bank" oder "Die Supernasen", kommt aber leider weder an das Kindergarten-Niveau noch den Karlauer-gehalt jener Kult-Spaßbremsen ran.

Spannung kommt keine Sekunde lang auf. Die Gags zünden auch kaum. Den ganzen Streifen kann man sich nichtmal "schönsaufen" ...

Einzig der notgeile Tattergreis, der die Krankenschwester dauernd dazu bringen will sich nackig zu machen, und der obertölpelhafte Tommy Ohrner, der wahrscheinlich heute nicht mehr so gern auf diesen Streifen angesprochen wird, bringen einwenig zum schmunzeln.
Alle andern Charaktere, besonders der, der Schreckschraube und Bohnenstange Helga Feddersen, nerven einfach gewaltig.

Unfreiwillig komisch ist auch der 80s-Soundtrack mit einer "bayrischen" Disco-Combo, die auf der "deutschen Welle" surft.

Fazit : Wer guten alten, trashigen Klamauk a la "Supernasen" mag, kann hier schon mal reinschau'n. Nostalgiewert hat das Teil irgendwie schon.
Alle andern aber lieber Finger weg.

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