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Passable Schlitzerei. Das verkommene Krankenhaus als Schauplatz ist natürlich längst ebenso Genrestandard wie die Alpträume und Visionen der traumatisierten Heldin. Auch die Konfrontation jedes einzelnen potentiellen Mordopfers mit seiner ganz individuellen Furcht ist nicht neu. Die zweifelhaften Therapiemethoden des rabiaten Psychologieprofessors sind gar so arg übertrieben, dass sie schon vollkommen unglaubwürdig erscheinen, was dem Film nicht gerade gut tut. Auch hätte man sich weniger lose Handlungsfäden oder falsche Fährten gewünscht, die blutige Vergangenheit des Horrorhospitals spielt z.B. letztendlich überhaupt keine Rolle, hätte also weggelassen werden können. Das bisschen extra Zeit hätte man den Phobiepatienten schenken sollen, denn die internationale Cast vermag schwierige und heftige Szenen eindringlich zu spielen.