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James Bond für die Armen gegen ein Heer von nicht allzu beeindruckenden Amazonen. Selbst Oliver Kalkofe und Peter Rütten gelingt es nicht, im Zuge ihrer SchleFaz-Reihe diesen verschlafenen Trasher von Fließbandregisseur Jess Franco interessant zu blödeln. Obwohl Franco u.a. wegen seiner Vampirlesben- und Frauengefängnisheuler als ein Experte auf dem Gebiet der schlüpfrigen B-Film-Erotik gilt, gibt sich das Sumuru-Sequel überraschend prüde und phantasielos. Nackte Haut und Gewaltspitzen werden ebenso spärlich eingesetzt wie die im Titel erwähnten 7 Männer, die Sumurus kleines Reich (schaut aus wie ein heruntergekommener Flughafen) finanzieren. Da wäre eindeutig mehr Sleaze drin möglich gewesen. Auch die allseits beliebte kaltschnäuzige 60er Jahre Coolness, wie sie in anderen Streifen aus dieser Epoche vorkommt, hält sich in Grenzen, weil der grantige Topagent zu wenige Sprüche klopft.

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