Eine junge Frau fährt aufs Land um in einem Ferienhaus ihren Roman fertig zu schreiben. Kaum dort angekommen, wird sie von vier Kerlen überfallen, aufs brutalste vergewaltigt und liegengelassen. Sie schleppt sich schliesslich zum Haus zurück, aber ihre Peiniger erwarten sie schon, das "Spiel" beginnt von neuem. Sie überlebt, erholt sich und tötet ihre Vergewaltiger, einen nach dem anderen.
"Day of the Woman" ist einer der Film mit dem ich ein bisschen Mühe habe. Bei sogenannten Rape and Revenge-Streifen wird jemand vergewaltigt, darauf folgt die Rache der Geschändeten. Auch bei diesem Film ist dies nicht anders, nur wird hier vor allem vergewaltigt und am Schluss noch ein bisschen gerächt. Diese endlos erscheinenden Vergewaltigungsszenen (sicher an die 40 Minuten im ganzen) stossen unglaublich ab, man ist froh wenn es endlich vorbei ist. Als ihr Rachefeldzug beginnt, kann man es kaum erwarten, das sie den letzten von den Drecksäcken zur Hölle geschickt hat. Dieser Film weckt die niedersten Instinkte, zielt allerdings auch genau darauf ab. Richtig gefallen kann "I spit on your grave" eigentlich kaum jemandem, denn wer sieht schon gerne zu wenn eine wehrlose Frau brutal vergewaltigt wird. Aber das muss wohl jeder selber wissen, mir hat der Film nicht sonderlich gefallen.