Eine junge Autorin mietet ein abgelegenes Haus mitten in der Wildnis, um so ungestört an ihrem Liebesroman zu arbeiten. Aber schon nach wenigen Tagen wird sie von vier Hinterwäldlern verschleppt und mehrfach brutal vergewaltigt. Die Männer machen das nur, damit der Dorftrottel im Bunde endlich mal ne Frau flachlegen kann. Völlig misshandelt und schwer verletzt wird die arme Frau zurückgelassen. Der Dorftrottel soll sie mit einem Messer abstechen, aber er bringt es nicht fertig. Die Männer verschwinden und gehen wieder ihrem normalen Leben nach, während die verletzte Frau nervlich völlig am Ende ist, aber langsam Rachepläne schmiedet. Sie wird zum eiskalten Racheengel und beginnt, ihre Peiniger auf radikale Weise zu bestrafen (sprich: zu killen).
Ein echt billiger Abklatsch von LAST HOUSE ON THE LEFT. Es gibt auch noch ein paar andere Rape’n’Revenge-Filme, die wesentlich besser geraten sind, z.B. MUTTERTAG, aber dieser hier ist echt schwach. Das Leid der Hauptfigur wird zwar sehr intensiv geschildert und der Vergewaltigungsmarathon ist megaderb, da er sich sehr lang hinzieht, aber alles was danach kommt, also der gesamte Racheakt an den Männern, ist sooo schlecht und unglaubwürdig geraten, dass hier wirklich nur noch platteste Exploitation vorliegt. So wird aus der armen Frau am Ende ein eiskalter Vamp, der die Peiniger erst scharf und dann kalt macht. Total unglaubwürdig. Auch sonst wirkt der Film total billig und banal inszeniert. Allein die miesen Dialoge der Männer sind haarsträubend schlecht. Immerhin spielt die Hauptdarstellerin recht überzeugend, aber der Rest der Darsteller ist unter aller Sau. Besonders negativ fällt der Dorftrottel auf, der wohl etwas Humor und Unschuld in die Story bringen soll, aber mit seiner Mimik an Peinlichkeit kaum zu übertreffen ist. Aufgrund seines Alters, seines offensichtlich niedrigen Budgets und der Ernsthaftigkeit der Vergewaltigungen gebe ich dem Streifen einen kleinen Gnadenbonus, aber empfehlen kann ich ihn absolut nicht.
3 von 10.