Remake des Klassikers von 1975.
Jonathan ist Eishockey-Nachwuchsspieler. Doch er hat eine Leidenschaft, die manchmal nicht ganz legal ist: Er sucht das Extreme. Dieses Extreme findet er bei der neuen Sportart Rollerball, die in den asiatischen Ländern ein grosser Hit ist und für gigantische Zuschauerzahlen sorgt.
Bereits nach kurzer Zeit gilt er als bester Rollerball-Spieler aller Zeiten. Doch plötzlich passieren immer mehr Unfälle – obwohl die Sportart sonst schon genug gefährlich ist – welche natürlich für grossen Trubel sorgen und die Einschaltquoten mächtig in die Höhe treiben. Was steckt dahinter?
So schlecht ist das Remake von dem Klassiker Rollerball auch wieder nicht. Zwar geht die Botschaft des Filmes in Action (aber gute), Sprücheklopferei und dröhnender Musik (man sieht einen Gastauftritt von Slipknot) etwas unter, was den Spass aber nicht dämpft. Die Darsteller haben zwar (bis auf Jean Reno, wie konnte er da nur reingeraten?) kein so grosses Können, wie die ganz Grossen, was für diesen Film jedoch allemal reicht.
Der Gewaltpegel rechtfertigt eine FSK18 überhaupt nicht. Man merkt deutlich, dass der Regisseur an Gewalt wegschneiden musste. Manches wirkt etwas zu abgehackt.
Fakt ist, dass Rollerball unterhaltsam ist (verdankt es seiner Action, Kamera und Musik), aber deutlich schlechter als das Original. 7/10