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6

Eine (zumindest lange Zeit) realistisch wirkende und natürlich gefilmte Pseudodoku, bei der sich der mysteriöse Fall mit all seinen Phänomenen und Verstrickungen ganz langsam entfaltet. Wie so oft bei übernatürlichem asiatischem Horror geht es hier subtil zu. Erfreulicherweise kommt OKURATO dennoch stets auf den Punkt und gibt sich nicht gar so kryptisch und träge wie viele seiner Artgenossen aus derselben Ecke der Welt. Trotzdem ereignet sich unterm Strich wenig, obwohl die dokumentierte Geschichte japanische Mythologie, mystische Runen, Geisterfotografien, Telekinese, UFO-Sichtungen, Stimmen aus dem Jenseits und eiskalten Wahnsinn beinhaltet und dadurch fast schon wieder maßlos überladen ist. Lediglich vor dem Ende sei gewarnt. Am besten schaltet man 2 Minuten vor Schluss ab und behält den Film dann so im Kopf, denn die obskuren letzten Momente machen nachträglich sehr viel kaputt.

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