Fletch und sein Kumpel Jimmy machen einen kurzen Wander-Urlaub in einem kleinen englischen Kaff und erhoffen sich, etwas Spass zu haben, da zumindest Jimmy von seiner Freundin übel verarscht und mal wieder verlassen wurde. Doch leider wird dieses englische Kaff von lesbischen, weiblichen Vampiren beherrscht. Fletch und Jimmy tun sich mit einigen Mädels zusammen, wobei eine noch Jungfrau ist. Und dieses jungfräuliche Blut ist das Mittel zur Auferstehung der Vampirkönigin.
Britische Horrorkomödien sind ja spätestens seit Shaun of the Dead wieder mächtig in Mode. Lesbian Vampire Killers schlägt in die gleiche Kerbe und klamaukt sich quer durchs Vampirgenre, denn auch hier haben wir zwei Losertypen, den dicklichen Fletch mit der großen Klappe und den etwas schüchternen Jimmy, der am Schluß das Mädel bekommt und so wird am Ende die titelgebende Jagdgruppe gegründet , um in der Fortsetzung als Ausgleich schwulen Werwölfen den garaus zu machen.
Die Story des Film ist dabei genauso dämlich wie unwichtig, das ganze ist von vornherein als Horrorparodie angelegt, wobei es eigentlich nie so richtig horribel wird. Die wenigen Effekte sind dafür sehr gut gemacht und da die Vampire zensurfreundlich nur weißen Glibber bluten, geht das ganze locker mit FSK 16 durch, auch wenn hier Köpfe gespalten oder die Blutsauger per Bratpfanne enthauptet werden.
Erfreulicherweise funktionieren die Gags aber ziemlich gut, auch wenn hier und da wie beim Dildoschwert etwas übertrieben wird. Der Wandertrip nach Crapwich macht 90 Minuten Laune ohne größere Aussetzer, die Gagdicht ist relativ hoch und gewohnt britisch schwarzhumorig. Ist es eigentlich Zufall das in einem englischen Film die Oberhexe Carmilla heißt, lol?
Trotz des vielversprechenden Titels ist der Film aber erstaunlich prüde, mehr als einen Haufen knapp bewandeter Mädels gibts nicht zu besichtigen. Dennoch ist diese Mischung aus Shaun und Scooby Doo für eine gepflegte Partyrunde absolut tauglich.
7/10