Review

kurz angerissen*

Wie auch heute noch unschwer zu erkennen, ist „Solarfighters“ filmhistorisch als unbeholfener Versuch zu werten, mit den großen SciFi-Epen mitzuhalten und in damalige Jugendtrends einzubetten: Ein bisschen Star-Wars-Produktionsdesign, jede Menge „Mad Max III“-Wüstenstaub, ein Kinostart zusammen mit „Star Trek“… und Rollerblades waren zehn Jahre nach „Rollerball“ immer noch angesagt, wie beispielsweise der ebenfalls 1986 gestartete „Roller Blades“ untermauert. Die „Goonies“ (1985) lassen in Sachen Jugend-Abenteuer grüßen und eine leuchtende Kugel namens „Bohdi“ wird mit „Nach Hause telefonieren“-Umwobenheit als Energie-McGuffin ins Zentrum gelegt.

Klingt nach Trash, der mit der Zeit spannende Wucherungen gebildet haben könnte. Tatsächlich nerven aber immer noch die gleichen Dinge, die wohl auch damals schon abwinken ließen: ein schwaches Drehbuch und klaffende Schwankungen im Erzählton (für Kinder zu trocken und für Erwachsene viel zu kindisch) lassen die Früchte gereifter B-Ware aus vergangenen Jahrzehnten zu hoch wachsen, als dass man sie ernten könnte.

*weitere Informationen: siehe Profil

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