Review

Nachdem Teil 1 ja bereits grössere Erfolge, nicht nur in Frankreich, feiern konnte und nicht nur bei parkourbegeisterten Kultstatus geniesst, war es klar das eine Fortsetzung kommen würde.Von Actionspezialist Luc Besson produziert unter der Regie von Patrick Allesandrin entstanden ist dabei genau das herausgekommen was man erwartet hat.


Story:
3 Jahre sind vergangen nachdem Leito ( David Belle) und Damien( Cyrill Rafaelli), die Zerstörung des Bezirks 13 abwenden konnten.
Leider hielten die Versprechungen des Staates nicht und so ist der Bezirk weiterhin ein heruntergekommenes Slum welches von verschiedenen Gangs regiert wird. Durch ein Komplott versuchen nun Politiker einen Aufruhr im Bezirk zu starten um den Bezirk endgültig dem Erdboden gleichzumachen. Nun liegt es wieder an Damien und Leito die Sache zu verhindern... doch diesmal sind die beiden nicht ganz auf sich allein gestellt...

In durchgestylten auf ein junges Publikum abgestimmten Bildern, lässt sich der Film nicht lange Zeit seine beiden aus dem ersten Teil bekannten Hauptcharaktere einzuführen. So darf David Belle sich wiedermal von der Polizeiverfolgen lassen und Rafaelli darf seine ausserordentlich guten Martial Arts Fähigkeiten zum besten geben. So ist gleich die ersten Actionszene mehr als gelungen und steht den Kampfszenen des ersten Teils in nichts nach. Auch optisch ist das ganze klar im Stile des ersten Teils gehalten, so das man sich sehr schnell wieder in den Film reinfinden kann. So ist der Standort des ganzen wieder schön gettolastig gehalten und weiss zu gefallen. Die verschiedenen Banden sind zwar ziemlich Klischeebehaftet aber das macht nicht soviel da sie gut in Szene gesetzt werden. Hier  fällt so mancher " cooler" Spruch und die teilweise in Frankreich übliche Komik dürfte nicht jedem gefallen aber nerven tun diese DInge nicht zu stark. 
Actionmässig wird dann wieder die vom ersten Teil gewohnte Mixtur aus Parkour und Verfolgungseinlagen sowie diverse Martialartsszenen geboten. Diese sind dann gut iszeniert und vorallem die Verfolgungen wissen zu gefallen. Beim Martialarts teil ist es leider etwas schade, das unseren Helden leider kein richtiger Gegner vorgesetzt wird und alle Gegner nur Pappkameraden sind welche leider nur Kanonenfutter sind.
Darstellerisch ist keinem ein Vorwurf zu machen da man aber sagen muss da wohl kaum Glanzleistungen in solch einer Produktion zu erwarten sein dürften.

Fazit: 
Wem der erste Teil gefallen hat, wird den 2. auch mögen. Zwar ist das ganze nicht mehr so atemberaubend wie im ersten aber Parkour und Actionfans, welche einfach nur auf durchgestylte Action ohne Tiefgang aus sind werden mit dem Film sicherlich ihren Spass haben. 6,5 Punkte



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