kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 09.08.2010
Sehr verschrobenes Charakterportrait, das über innere Dialoge eine erstaunliche Naivität transportiert, die dem forschen, ja fast trampelnden Auftreten der Matt-Damon-Figur einen Motor gibt, bei dem man am liebsten laut "Ach so!" rufen würde. Inwiefern das trottelige, manchmal fast ins Comichafte rutschende Abbild der Realität gerecht wird, möchte ich nicht beurteilen; Soderbergh zeichnet das grobe Vorgehen des Mannes, der als Informant in der Tat stümperhaft vorgeht, aber durchaus nicht unsubtil. Manchmal allerdings wirken die Mittel der Erzählung dann doch vielleicht etwas zu einfach, um etwas wirklich Gutes aus dem Stoff zu machen; unterhaltsam bleibt es aber allemal.
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