Review

"Fight Club" ist am besten mit einem Wort zu beschreiben: Anarchie! Und das nicht zu knapp! Eine sehr gute Umsetzung ist David Fichner mit diesem Film geglückt. Beim ersten Mal, versteht man das Ganze bis zu Auflösung kaum. Man muss ihn schon fast zwei mal sehen, weil einem dann auf einmal klar wird, wo man mit Hinweisen auf die Auflösung fast schon fast bombadiert wird... Aber immer ganz dezent, denn ich kenne niemanden der die Story beim ersten Mal auflösen konnte oder auch nur in diese Richtung gedacht hätte. Wer denkt, der Name "Fight Club" sei Programm und im Film treffen sich Männer, um sich Fresse zu polieren, hat weit gefehlt. Es geht richitg tiefgründig zur Sache und Edward Norton spielt die Rolle, als wäre sie ihm auf den Leib geschneidert. Auch Brad Pitt ist in Topform, Meat Loafs Nebenrolle als Bob ist genial und das ganze wird durch die Inszenierung und Kameratricks noch unterstrichen. Technisch wie Schauspielerisch so gut wie nicht zu übertreffen, selbst die mehr als 2 Stunden gehen recht flux vorbei. Dieser Film ist mir etwas zu sehr als Brad-Pitt-Movie gehypt worden aber eine gute Bewertung hat er allemal verdient, allerdings gibt es wahrscheinlich auch genügend Leute, denen dieser Film einfach zu verwirrend ist. Außerdem könnte es vielleicht in heutigen Tagen einen bittern Nachgeschmack geben, wenn am Ende Hochhäuser zusammenstürzen... 1999 war die Welt halt noch anders. Wie dem auch sei, es passt einfach und der Soundtrack is ebenfalls nicht zu verachten, allen voran der Track von The Pixies - Where Is My Mind am Ende.
Bleibt nur noch zu röcheln:
"Alles bestens... Danke!" "Geh und hol' Verbandszeug"

Details
Ähnliche Filme