Alle Kurzkommentare


5

"What would Tyler Durden do?"... ja, keine Ahnung, irgendeinen anarchistischen Schwachsinn, nehme ich an. Ich hab' wirklich nicht viel von Belang zu "Fight Club" zu sagen (schockierend, ich weiß), deswegen nur ganz kurz zwei Dinge, die mir auf der Seele brennen: Zum einen habe ich auch nach beinahe 25 Jahren immer noch nicht den blassesten Schimmer, woran sich dieser Film thematisch abzuarbeiten versucht und wovon er im Kern eigentlich handelt... es wird ja wohl nicht wirklich um einen geheimen Verein gehen, in dem sich irgendwelche gefrusteten Typen gegenseitig aufs Maul hauen, oder? Da steckt doch mehr dahinter... ich weiß nur leider echt nicht, was (IKEA? WTF...?). Und zum anderen gewinne ich zunehmend den Eindruck, dass der Streifen primär von den Leuten abgefeiert wird, die ihn genauso wenig begriffen haben wie ich, aber einen echten Fight Club im real life halt doch irgendwie für 'ne ziemlich gute Idee halten und da sofort Mitglied werden würden...

5/10

4

Wenn einem Film ein legendärer Ruf vorauseilt und man beim Anschauen dann Großes erwartet... David Fincher ist sowieso ein ganz schwieriger Fall, wie ich finde. Ich kann schon verstehen, dass Kamera und Schnitt seinerzeit als originell und wegweisend für das neue Kino-Millennium betrachtet wurden, aber die absurde Story über illegale Faustkämpfe und kleine Terroranschläge als Ersatz für eine Therapie konnte mich nur wenig begeistern. Ich muss auch nicht sehen, wie ein Meat Loaf mit falschen Männertitten unterm T-Shirt rumläuft oder ein Brad Pitt in seiner verranzten Retro-Lederjacke als der Superstecher und nahezu allmächtiger Guru für die Unterschicht agiert. Einen tieferen Sinn (des Lebens?) hinter all dem rebellischen Treiben der Clubmitglieder zu suchen, das täte dem selbstgefälligen Möchtegern-Mindfuck zu viel der Ehre an. Mitreißend sind eigentlich nur die kurzen, blutigen Schlägereien an sich.

2

Völlig überbewerteter Film. Auch völlig sinnlos, denn er soll ja die Sinnlosigkeit vermeindlichen Amusements zeigen, das in diesem Falle Gewalt heisst. Eine deftige Prügelei schockiert mich nicht, aber mich langweilt, wenn es so ohne Ziel und ohne Verstand ist, wie hier. Eine einfacher, aber zielgerichteter Film wie "Bloodsport" ist viel besser.

9

Dazu etwas sinnvolles zu schreiben, ohne zu spoilern, finde ich schwierig. Einfach nur der Einsatzes sublimer Reize macht noch nicht den Kultstatus aus. Die Gesellschaftskritik ist phänomenal, alles wird auf den Kopf gestellt, das Zerstören des Selbstbilds (Wohnungseinrichtung, Job) ist einzigartig. Und irgendwie so eine Zufriedenheit stellt sich hinterher ein, ich muss immer noch schmunzeln, und das ist es, was den Film in Erinnerung hält. Ein seltener Volltreffer, das größte Kunstwerk von David Fincher (Benjamin Button würde ich als Meisterwerk bezeichnen.)

10

Fight Club ist wohl das bisher gelungenste Meisterwerk von David Fincher. Edward Norton leistet eine Schauspielerische Glanzleistung, die seines Gleichen sucht. Die Story ist zwar sehr verwirrend, dennoch wird sie gegen Ende klar und deutliche aufgelöst auf eine überaus interessante Art und Weise. Die Message des Films ist sowohl banal, als auch genial und David Fincher hat wirklich einen Film geschaffen der nur schwer zu überbieten ist an seiner Klasse! Die Brutalität im Film spiegelt einiges auf die heutige Zeit des Lebens wieder und so ist der Film auch der Beste, den ich bisher gesehen habe.

10

Fight Club zählt wohl zu den kontroversesten Filmen aller Zeiten, weil er die Gesellschaft so ungewohnt zynisch kritisiert, wie kein anderer Film. Materielle Vollkommenheit steht der menschlichen Revolution entgegen. Der tiefere Sinn des Fight Clubs ist dabei das Selbstbewusstsein des Individuums zu stärken, wobei auf die explizite Gewaltdarstellung nicht verzichtet werden kann und darf. Edward Norton und Brad Pitt spielen ihre Rollen wirklich überzeugend und wirken wie ein lang eingespieltes Team. Auch die Kameraführung, der Ton und die düstere Atmosphäre unterstreichen das Ganze und machen David Fincher’s Film zu einem mehr als sehenswerten Meisterwerk, das immer wieder zum Nachdenken anregt. 10 / 10 Punkten !

9

Mit „Fight Club“schuf David Fincher einen hochintelligenten Streifen mit zwei bestgelaunten Darstellern.Der Zuschauer wird dabei geschickt verwirrt ohne ihn zu verärgern,denn alles ist wohldosiert und sehr gut getimt. Ähnlich wie bei „6th Sense“möchte man ihn gleich noch einmal sehen,weil man denkt beim ersten Sehen etwas übersehen zu haben. Die Kameraarbeit ist schonungslos wie der Streifen selbst,wenn’s weh tut,hält sie drauf und fabriziert gelungene Close-Ups. Es passt alles zusammen und es wird nie langweilig.Sogar zu lachen gibt es genug. Ein absolut sehenswerter Streifen und dazu ein moderner Klassiker. 9 von 10 Punkten

10

Ein geiler Film, den uns David Finch ( "Sieben" ) präsentiert. Die Story ist düster, witzig und schön erzählt, die brillanten Dialoge ( "Ich bin Tylers grinsende Rache" / "Ich bin Tylers gebrochenes Herz" etc. ) überzeugen stets. Edward Norton und Brad Pitt laufen zur absoluten Höchstform auf und bieten ein geniales Zusammenspiel. Mag sich die Story im ersten Moment als recht schwach darstellen, ist die Umsetzung optisch klasse und gibt dennoch genug Spielraum für Interpretationen. Das geniale Finale mag nach dem ersten Schauen vielleicht aufgedeckt sein, aber der "Wiederanschauwert" ist dennoch gigantisch hoch. Der Zuschauer entdeckt immer wieder neue Details und hat seine Freude daran, was beweist das dies ein äußerst gutes Filmstück ist. 10/10

8

Fight Club ist zwar ein guter Film und hat eine wirklich ausgefeilte Story vorzuweisen, jedoch stellt er in meinen Augen nicht den Hammerfilm da, für den ihn sogut wie alle Leute halten. Die Schauspieler liefern eine nahezu perfekte Leistung ab und das Drehbuch ist wirklich super gelungen, jedoch fehlt mir irgendwie der letzte Funken, der mich vom Hocker hauen würde. Alles in einem ist dieser Film sehr gut für eine starke Unterhaltung geeignet, in Faszination konnte er mich jedoch nicht versetzen. --- Wertung: 8/10!!!

10

Dieser Film hat mich vor langem getroffen, und nach jedem erneuten Anschauen ist der Film mehrere Tage in meinem Kopf. Nicht um irgendwas daraus billig zu adaptieren, nein, einfach der Plot. Er regt zum Nachdenken über sich und andere an. Demütigung als möglicher Weg zum Erfolg. Dieser Film ist grandios subtil. Danke Palahniuk, danke Fincher, Pitt und Norton. Ich hoffe, es wird NIE einen zweiten Teil geben. Die Welt oder Gesellschaft wird immer materialistischer, immer bezogener auf Berühmtheiten und dem Streben nach Perfektion. Fight Club ist Kultur. Nein, keine Leitkultur, aber möglicherweise Lernkultur.

10

Fight Club ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Story um den Schizophrenen Charakter ist einfach genial genau wie die Umsetzung des Films. Die Kameraführung begeistert mich genauso wie die Story und die überragenden Schauspieler. Brad Pitt hat mich erst in diesem Film komplett von seinem Talent als Schauspieler überzeugt .Edwart Norton ist und bleibt einer meiner Lieblingsschauspieler, sein Können hat er in diesem Film wieder unter Beweis gestellt. Dieser Film ist einfach faszinierend und man kann gar nicht in Worte fassen warum sich jemand diesen Film unbedingt ansehen sollte. Bei diesem Film passt einfach alles zusammen, die Schauspieler, die Story, die Bilder, der Soundtrack. Das gibt ein nahezu perfektes Gesamtbild. Die Story fesselt an sich und lässt einen mehr oder weniger überraschen bei der Auflösung des ganzen Dramas. Genau wie das Ende des Films. Also ich kann jedem raten sich den Film anzugucken, wer ihn nicht kennt begeht Verrat an der Filmkunst...

10

Achtung, große Spoiler! Ein schizophrener Charakter, dargestellt durch Brad Pitt und Edward Norton, verwirft sein bisheriges Leben um die Welt auf seine brutale Weise neu zu erfinden. Von Tyler Durden aus den Fängen der modernen kapitalistisch - einnehmenden Gesellschaft befreit, findet sich Jack vor der Frage seiner Existenz wieder. Wie schon die sehr guten vorangehenden Reviews aussagen, bietet dieser Film eine riesige Spielwiese voller Intentionen. Dies lässt sich nicht auf wenige beschränken, da nach jedem erneuten Gucken des Films eine neue mögliche Kritik an die Gesellschaft, an das System, an sein eigenes Ego, etc. zu Tage kommen kann. Subjektiv herausstechend ist die Aussage, dass unsere Werte wie Halbwertszeit durch kapitalistische Güter verfallen sind. Der ursprüngliche "Kampf der Gerechtigkeit" (welcher in Filmen wie "Braveheart, LoD, usw. fasziniert) ist verloren gegangen und wird wieder belebt. Kein Film, ein "Kunstwerk".

10

Kein schlechter Film. Es wirk tam Anfang wie ein Actionfilm, doch der Film entwickelt sich. In einen richtigen - realen - Alptraum. Die Effekte sind meiner Meinung nach ziemlich real gehalten. Nichts wirkt übertrieben. Vor allem gefällt mir, wie sich die Darsteller im Verlaufe des Films verändern. Ich hätte nie gedacht das Edward Norton (wie heißt er noch gleich im Film?) das tut, was er am Ende tut. Sorry, für meine Ausdrucksweiße, wusste nicht wie ich es sonst hätte schreiben sollen. 10/10

10

Du hasst zwei Möglichkeiten: Du vergötterst diesen Film oder du hasst ihn abgrundtief! Fight Club ist definitiv ein Werk bei dem sich die Geister scheiden! Viele Leute sehen sich diesen Film an weil sie glauben da ginge es nur um "Straßenkämpfe". Der Film zeigt zwar einige Prügelszenen, aber darum geht es nicht: Viel mehr um die düstere Phase eines Menschen, in der er herausfindet wer er ist. Einige werden dann auch nur die expliziten Gewaltdarstellungen sehen und diesen Film niedermachen! Fight Club hat - eine klasse Kameraführung - ein spitzen Drehbuch - perfekt agierende Darsteller - eine düstere Atmosphäre - eine eindrucksvolle Erzählweise Anschauen - Erleben 10/10 Punkte

10

Ein Meisterwerk. Dies allein reicht aus um "Fight Club" zu beschreiben. Ein Film der tiefgründiger ist als alles was es bisher zu sehen gab. Man muss ihn sich schon mehrmals ansehen um wirklich die gesamte Kritik und Satire zu verstehen und zu verarbeiten, die der Film auf unsere moderne Gesellschaft wirft. "Fight Club" ist ein Film der einem wirklich die Augen öffnet und zeigt wo unsere Gesellschaft eigentlich hängt. Brad Pitt und Edward Norten vollbringen hier ihre bisher besten schauspielerischen Leistungen und auch David Fincher führt wie gewohnt genial Regie. Alles passt einfach perfekt zusammen und gehört zu einem Gesamtwerk wie es besser nicht hätte sein können. Ein Film, kein Popcorn-Mainstream, sondern ein intensives Erlebnis pur. 10 von 10 Punten.

10

Einer der besten Filme unserer Zeit !!! Fight Club ist dank der Regieführung und der drei Hauptdarsteller ein absolutes Meisterwerk. Der Film enthält Potenzial für 5 Filme. Er zeigt auf wie verkommen und kaputt unsere Mitmenschen und wir selbst sind bzw. seinen können. Ich zitiere "Tyler Durden": "Du bist nicht dein Auto, nicht deine Brieftasche und nicht dein scheiß Job. Du bist der siegende, tanzende Abschaum der Menschheit." 10/10

8

Stark überschätzter Psycho-Film, der für eine Hollywood-Produktion allerdings überraschend hintergründig geworden ist. Dennoch ist "Fight Club" nicht so subtil, wie er dem Zuschauer glauben machen will und im Endeffekt nicht mehr als ein überdurchschnittlich raffinierter Mainstream-Thriller. Fazit: Ansehnlich, aber kein Klassiker. Dann doch lieber nochmal "Angel Heart"!

9

Fight Club ist wohl einer der psychopathischsten doch aber auch einer der besten und psychologisch wertvollen Filmen überhaupt. Edward Norton überzeugt wieder mal wie in all seinen anderen Filmen. Der Film hat eine stark düstere beklemmende Atmospähre. Meiner Meinung nach ein schön kranker psycho streifen über nen Shizo.

8

Ich halte ja grundsätzlich nichts von Altersbegrenzungen und es gibt nur wenige Filme, wo Gewaltdarstellungen wirklich jugendgefährdend sind, aber hier ist "ab 18" fast noch zu niedrig. Man müßte vielleicht sogar jeden (männlichen) Kinogänger vor dem Film psychologisch begutachten, ob er charakterlich für den Konsum des Streifens geeignet ist. Ich glaube nämlich, daß nicht wenige Männer heutzutage ähnlich wie der Held des Films empfinden und sich in ihren Aggressionen von der Zivilisation unterdrückt und frustriert fühlen. Und einer kann immer dabei sein, der sich die Ideen und Weisheiten des Helden zum Vorbild nimmt und dann völlig durchdreht. Aber das mit dem psychologischen Check der Kinobesucher geht natürlich nicht und dies ist auch gut so, denn Fight Club ist ein geiler Film!!!!

0

Dieser Film hat eindeutig die Gemüter erhitzt, einige meinten sogar, faschistische Tendenzen in ihm zu erkennen, aber das wahren sicher die gleichen Volldeppen, die StarshipTroopers als Faschistisch angeprangert haben! Jeder sollte sich eine eigene Meinung über Fight Club machen, meiner Meinung nach ist der Film eine schwarze Komödie der besten Sorte! Hier wird den Menschen gezeigt, was unter der Oberfläche der Glamourwelt lauert, aber alles mit einem extrem deftigen Augenzwinckern! ;-) Auch der Schluss, der in der, der Logik des Films folgend, ins Chaos trudelt, ist einfach nur genail, aber seien wir mal ehrlich, hatten wir nach Alien 3 und se7en etwas anderes von dem genialen David Fincher erwartet? Eigentlich nicht! Rating 9,5/10 Bis dann, seth

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