Review
von Leimbacher-Mario
Slashe auf Chrome
Gibt den FX einen besseren Film! Das war mein erster Gedanke nach den kurzweiligen 90 Minuten. Denn die Qualität der "Geschichte", der "Darstellungen" (nicht nur der unterirdischen Synchro geschuldet) & des kompletten Filmes bewegt sich irgendwo zwischen Sharknado & einem Amateur-Slasher. Aber die blutigen & ausgefallenen Effekte können sich sehen lassen, die Leute hinter diesen scheinen für höheres berufen. Oder es wurde einfach das komplette Budget in diese gesteckt & es waren dann nur noch Laiendarsteller geschweige denn gute Drehbuchautoren bezahlbar.
Es geht um einen Serienkiller mit einer Maske aus Chrom, der eine Frau verfolgt, die anscheinend nicht mehr weiß, wer oder wo sie ist. Dabei müssen auf der Flucht durch eine amerikanische Kleinstadt natürlich allerhand Leute die Klinge des cool aussehenden Slashers spüren... das wars dann auch schon. Geschichte kann man das nicht nennen, nennenswerte Überraschungen sind auch Fehlanzeige. Aber die Effekte... ich habe euch gewarnt & angestachelt zugleich: sehenswert, zahlreich genug & ultrabrutal! Außerdem hat der Film ein paar hübsche (aber hohle) Ladies, eine neblig-amateurhafte Atmosphäre & einen kultigen Retro-Straight-Forward-Drang.
Aber man muss wirklich Fan des Genres sein, um sich hier dann nicht doch abzuwenden. Denn manchmal tut das Ganze schon weh vor Dummheit & Trashfaktor - ohne jedoch komplett in die Fun-Ecke abzudriften. Seltsame Mischung, hat mich aber mäßig unterhalten. Ohne je spannend oder gut zu sein. Für eine Fortsetzung hat es trotzdem gereicht & Genre-Freunde wussten wohl, was sie hier gefunden hatten: eine dumme Hommage an Klassiker mit Schwerpunkt auf coolen Kills & erbarmungsloser Splatter-Härte!
Fazit: außer genialen Kills & einem Härtegrad in diesen Szenen, versagt der geradlinige Film auf eben dieser ganzen, geraden Linie... Aber echten Slasher-Fans dürfte das schon fast reichen!