Review

Way of War
(Splendid film) 

Regisseur John Carter hatte bei seinem zweiten Langfilm Way of War hohe Ambitionen, ihm schwebte anscheinend eine Art Polit-Action-Film der Marke Shooter seines Regiekollegen Antoine Fuqua vor. Leider ist dies nicht gelungen.Die Geschichte handelt von dem US-Soldaten David Wolfe (Cuba Gooding Jr.) wird als Elitekämpfer in den Mittleren Osten gesandt, um dort mit seinen Kameraden das Oberhaupt einer Terrororganisation zu eliminieren. Vor Ort jedoch kommen sie einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur, in welche sogar die oberste Etage der US-Regierung involviert ist. In seiner Heimat längst für tot erklärt, kehrt er zurück, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wer hier nun eine gelungene Mischung aus Politthriller und Actionfilm erwartet, sieht sich als Zuschauer leider enttäuscht, denn für einen Actionfilm ist leider zu wenig Action vorhanden. Für einen Politthriller jedoch ist die Geschichte zu dünn und lückenhaft, so dass dem Zuschauer weder wirklich klar ist, worum es wirklich geht, noch ist die Auflösung befriedigend. Eher wirkt es an vielen Stellen, als habe man relevante Passagen entfernt. Somit erweckt der Film einen sprunghaften Charakter, der recht unmotiviert und unbeholfen seinen Protagonisten von einem zum anderen Ort hetzten lässt, ohne das „warum“ deutlich zu machen.
Die DVD aus dem Hause Splendid beinhaltet im Bonusbereich ein Making of und diverse Interviews.Way of War ist ein sehr dialoglastiger Film mit guten Darstellern, die leider auf Grund des eher durchwachsenen Drehbuchs ihr vorhandenes Potential nicht ausspielen können.
Somit bleibt er zwar ein guter Film für den heimischen DVD-Abend, zeigt aber an vielen Stellen auf, was er mit ein wenig mehr Sorgfalt hätte sein können. 

CFS

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