Streets of Blood versagt auf ganzer Linie.
Eine Story ist nicht recht erkennbar, vielmehr handelt es sich um ein wahllose Aneinanderreihung von Sceenen welche die vier korrupten Cops auf der Straße, beim Shoot-Out mit Gangstern oder im Gespräch mit ihrer Seelsorgerin zeigen.
Insbesondere letzteres hätte man sich und dem Zuschauer ersparen können. Die Dialoge sind schlecht und Sharon Stone spielt unterirdisch. Dadurch wirken die unglaubwürdigen Charaktere noch statischer und verlieren auch noch den letzten Tiefgang.
Auch insgesamt sind die schauspielerischen Leistungen unter aller Sau. Der Film strotzt vor nichtssagenden Monologen und wirklich miesen weil belanglosen Dialogen.
Kameraführung und Schnitt versagen in regelmäßigen Abständen ebenfalls vollständig, es wackelt und zappt in einigen Aktion-Szenen wirklich ohne Sinn und Verstand.
Ach ja die Shoot-Outs. Leider auch alles andere als überzeugend, teilweise vollkommen klischeehaft. Da stehen die beiden Hauptdarsteller schon mal fast eine volle Minute ohne jede Deckung mitten in einem Raum voller Gängster und es qualmt aus allen Rohren. Öder geht es nimmer ...
Fazit: Erspart euch den Film.
Einen Gnaden Punkt gibt es für die tollen Bilder des verwüsteten New Orleans am Anfang des Films, was im Film aber keine Rolle spielt.