Review

NIGHTBREED DIRECTOR'S CUT

Der Held stirbt nach einer halben Stunde, die Identität des Killers wird bereits nach der Hälfte des Films gelüftet und die Monster sind die Opfer – Clive Barkers zweite (und bislang vorletzte!) Regiearbeit ist ein seltsames Biest, selbst für die Zeit, in der er entstanden ist. Machart und Schauspiel sind jedoch pure 90er, immer ein wenig zu fake, zu cheesy, zu dick aufgetragen.

Dass der Film floppte, ist nachvollziehbar, es gibt keine wirkliche Story und keinen echten Sympathieträger, die Inszenierung ist sprunghaft, Spannung kommt kaum auf. Sehenswert sind allerdings definitiv die fantasievollen Kreaturen Midians, auch wenn die Makeup-Ideen hier überzeugender sind als ihre Latex-Ausführungen, die heute eher schlecht gealtert wirken. Immerhin kein CGI.

Highlight – wenn auch wie aus einem anderen Film – ist David Cronenbergs Psychokiller mit der Alptraummaske, dem man gerne ein eigenes Franchise gegönnt hätte.

Der rund 20 Minuten längere Director's Cut nimmt sich mehr Zeit für die Kreaturen und präsentiert ein neues Ende, womöglich ein romantischeres als die bisherige Fassung.

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