Tom (Joseph Gordon-Levitt) trifft Summer (Zooey Deschanel) & ist sofort hin & weg. Wer kann es ihm verübeln? Am Anfang wird klargestellt, dass es sich hierbei um die Geschichte eines Mannes & einer Frau handelt & nicht um eine Love-Story & das trifft dann auch zu, zumindest weitgehend.
(500) Days of Summer ist wirklich ein sehr starker Film, teils RomCom, teils Beziehungsfilm, teils Trennungsdrama, das volle Programm mit euphorischen Aufs & deprimierenden Abs. Das ist manchmal schön, dann wieder traurig, manchmal toll, dann wieder scheiße, manchmal möchte man die ganze Welt umarmen, dann herrscht wieder Weltuntergangsstimmung. Die Struktur ist unkonventionell, da springt der Film durch die 500 Tage, scheinbar zufällig, wodurch auf einen glücklichen Tag ein weit entfernter unglücklicher folgen kann & umgekehrt.
Am besten gefiel mir, wie schonungslos ehrlich & echt sich der Film anfühlt. Exemplarisch sei die Split-Screen-Szene hervorgehoben, wo er auf ihre Party eingeladen ist. Links sieht man, wie er sich die Party erhofft hat, rechts die nicht ganz so pralle Realität. Das Ende ist auch ziemlich genial. Spitzenfilm.