Ein kurzes Vorwort zu Steven Seagal. Seagal hat in den letzten Jahren einige gute bis sehr gute, allerdings auch jede Menge schlechter Filme abgeliefert. Das ständig an seinen Filmen herumgenörgelt wird, geht mir schon lange auf den Sender. Leute, die ihn einfach nicht mögen, sollten sich dumme und alberne Kritiken sparen. Steven Seagal erleidet ein ähnliches Schicksal, wie ehemals Chuck Norris oder Sylvester Stallone. Grundsätzlich werden alle Filme mal niedergemacht – von Leuten, die absolut keine Ahnung haben. Nun zum Film. Nach „Driven to kill“ kommt nur „The Keeper“ in den Verleih. Die Handlung und die darstellerischen Leistungen gehen in Ordnung. Auch fällt nicht mehr auf, das Seagal ab und zu mit einem Double arbeitet. Auch Stock Footage Fehler kommen nicht mehr vor. Die Regie von Keoni Waxman kann man als gelungen bezeichnen. „The Keeper“ ist hat nicht so viel Action wie „Driven to Kill“, weiß aber gut zu unterhalten. Die Handlung ist stimmig und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Segal und seinem Team ist ein grundsolider Actionfilm gelungen. Man darf auch nicht vergessen, Steven Seagal wird bald 60. Auf seinen nächsten Film bin ich auf jeden Fall jetzt schon mal gespannt.