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Doofe Hippies, eine entsetzlich verrückte Wissenschaftlerin und Raubsaurier, die zuerst aus Hühnereiern schlüpfen und später von Menschenfrauen gebärt werden - CARNOSAURUS ist der billigere, blutigere und absonderliche Videotheken-Cousin von JURASSIC PARK. Aber er ist so schäbig, dass es keinen Spaß mehr macht. Viel Blut und Gekröse machen nämlich noch keinen guten Saurierfilm. Da müssen die Urzeitechsen schon etwas überzeugender rüberkommen, insbesondere im Jahr des großen Spielberg-Spektakels. Doch der von John Carl Buechler konstruierte T-Rex ist a) keine Konkurrenz für den von Stan Winston und b) so schwerfällig wie dieser ganze Ripoff-Streifen. Der kleinere Raptor ist auch nur eine blöde Handpuppe. Roger Corman, der alte Sparfuchs, hat beide Viecher natürlich für noch billigere Produktion wiederverwendet, z.B. für DIE INSEL DER RIESEN-DINOSAURIER.
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"Carnosaurus" kam zeitgleich mit "Jurassic Park" heraus. "Carnosaurus" ist ein sehr billig produzierter Film, was aber nicht heißen muß, dass er schlecht ist. Es gibt immerhin einige ordentliche Splattereinlagen und eine interessante Story. Man sieht den Dinosauriern zwar deutlich an, wie billig sie sind, aber man kann sich diesen Film ruhig einmal ansehen. Noch ein Mangelpunkt wären die teilweise schlechten schauspielerischen Leistungen.