Da werd' ich ganz blass im Gesicht…
Ein Auto voller junger, recht dummer Studenten fährt durch ein US-Kaff, das auf nicht vielen Karten verzeichnet ist. Und eine mysteriöse und mörderische „Albino Farm“ voller missgebildeter Menschen macht der Truppe als düstere Legende dieser ruralen Gegend besonders Sorgen…
„Albino Farm“ frischt seine Backwoodhorrorgrundrechenart zumindest etwas mit „Freaks“ auf - und kommt dennoch über Füllmaterial in seinem Subgenre nicht hinweg. Nicht besonders creepy, dafür eben freaky. Und defensiv ein Cheapie. Trotzdem nicht zu gemein, brutal oder politisch unkorrekt, damit man das als herausstechendes oder gar positives Merkmal anrechnen kann. Räudig, hässlich, dumm, plump. Und genau deswegen doch irgendwie das, was man erwartet und wo sich zumindest Fans von „Wrong Turn“ und Co. wohlfühlen. Ein wahres Klischeekompendium. Man plantscht halt irgendwie gerne in Gülle. Und „Albino Farm“ ändert daran wenig, außer vielleicht Haut- und Augenfarbe ab und an exotisch zu ändern…
Fazit: hässlicher und schwachbrüstiger „Wrong Turn“-Abklatsch der moralisch und qualitativ dann auch nochmal die falsche Abbiegung nimmt… Sehr mager, sehr hager. Rotes Blut auf weißer Haut.