Heinz Erhardt als pedantischer, aber gutmütiger Polizeihauptwachtmeister Eberhard Dobermann.
Eine brave 50er-Komödie, die aber oft zum Schmunzeln animiert und in mindestens zwei Szenen Klasse hat: Beim Aufeinandertreffen von Erhardt und Trude Herr (leicht renitenter Fahrschüler trifft schlagfertige Fahrlehrerin) und in der Szene, wo Dobermann/ Erhardt den ziemlich fragwürdigen Freund (Erik Schumann) seiner ältesten Tocher (Maria Perschy) in Empfang nimmt, als der gerade über das Küchenfenster zu Besuch kommen will...
Mich persönlich mittelschwer nervend hingegen die Musik- und Tanzeinlagen der "Halbstarken" - ausgewalztes Rumgehüpfe im Wohnzimmer der Dobermanns, das aus heutiger Sicht so "flippig" und rebellisch wirkt wie Serviettenfalten, in jenen Kinotagen aber wohl beim (jüngeren?) Publikum sehr beliebt und somit in Komödien fast obligatorisch war.
Ein sehenswerter Erhardt-Film, bei dem auch die typischen erhardtschen Wortspiele nicht zu kurz kommen.
Peter Frankenfeld und die fabelhafte Ruth Stephan, die Erhardt auch in seinen späten Willy-Filmen noch begleiten sollte, sind mit von Partie.