Unspannender Backwood-Slasher um eine Bande von Hillybillies, die sich um ihren Lebensraum bedroht sehen. Die Typen wohnen in einer Kommune mitten im Wald, doch als Bagger und Kettensägen im Anmarsch sind, um das Gebiet in ein gewinnbringendes Touristenareal umzuwandeln, wird aus den friedlichen Kiffern ein radikal aufbegehrendes Volk, das auch vor Mord nicht zurückschreckt...
Zugegeben: Die Öko- und auch die Anti-Kapitalismus-Message bleiben hier völlig auf der Strecke - so wie der ganze Film, der von vorne bis hinten nur langweilt. "God´s Bloody Acre" ist nichts anderes als ein billiges C-Movie ohne echte Handlung. Zunächst gehen die Rednecks auf die Planierraupe mit Ästen und Steinen los, dann wird der erste Bauarbeiter kurzerhand gezweiteilt. Drei Afro-Amerikaner und ihr silberfarbener Rolls Royce haben einen unerwartet witzigen Aufritt. Am Schluss darf ein wenig geballert werden - auch ein Camping-Pärchen sieht sich in seiner Existenz bedroht.
Leider sind die Hillybillies alles andere als furchterregend oder gar morbid, aber auch nicht irgendwie witzig oder mitleidserregend. Die schauspielerischen Leistungen sind ganz solide, doch wer als unbekannter Mime nichts bekommt, der muss sich auch weniger zufrieden geben. Ein Kultfilm ist "God´s Bloody Acre" beileibe nicht. Wer sich Gore und etwas mehr Gewalt erhofft hat, der wird gnadenlos enttäuscht werden.
Fazit: Nicht vollends mies, aber nicht mehr weit davon entfernt. Noch so ein Filmchen, dass heutzutage niemand mehr kennt und das zurecht. Habe den Streifen nicht nur einmal im Schnelldurchlauf vorlaufen lassen und dabei nichts versäumt.
3 von 10 Punkten.