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In diesem Film kann man Zeuge werden welches immense Maß an Ignoranz und Blindheit gegenüber Grausamkeiten in manchen Menschen steckt. Diese Dokumentation deckt Hintergründe zum Umgang mit Delphinen in Japan auf und erzählt die Geschichte um die Fernsehserie Flipper und den mit ihr einhergehenden Boom von Delphinarien. Dabei offenbart sich die Diskrepanz zwischen den scheinbar glücklichen Delphinen in den Shows und dem Wesen dieser recht intelligenten aber auf jeden Fall sehr empfindsamen Säugetierart. Sehr eindrucksvoll deckt "die Bucht" unbegreifliches auf. Man kann mit Spannung bei der Arbeit von investigativen Journalisten über die Schulter schauen. Nebenher lernt man, wie gesagt, einiges über die Eigenheiten von Delphinen und ihre Lebensgewohnheiten. Vielleicht geht der Film ein ganz klein wenig zu weit was die kognitive Intelligenz von Delfinen anbelangt, aber das ist verziehlich.
Nach dem schauen bekommt man auf jeden Fall richtig Lust zu überlegen was man selbst tun kann um Leid auf dieser Erde zu mindern. Dieser Film ist auf jeden Fall auch eine Empfehlung an alle Eltern, die diesen Film mit ihren Kindern (vielleicht so ab 10 Jahren) schauen sollten, um damit an einem ganz realen Beipiel lernen zu können, welche Sorte Menschen es auf dieser Welt eben auch gibt.

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