Trashmeister Ted V. Mikels versuchte sich beim "Kommando der Frauen" an einem lupenreinen Girls with Guns-Actioner, doch auch hier kam nicht viel Zählbares dabei heraus. Der Regisseur bezeichnete den Käse immerhin als "Vorläuer für alle Frauenpowerfilme" und anscheinend hatte sich wohl auch Sissy "Carrie" Spacek erfolglos um eine Rolle beworben.
Prinzipiell kommt auch dieses Werk auf der Kriechspur daher. Für einen Actionfilm mit auffallend wenig Action ausgestattet, ist nur der finale Shoot-Out nach dem Motto "Bei Drei fallen alle um" zumindest im Ansatz sehenswert. Zuvor verplempert Mikels zuviel Zeit damit, eine uninteressante Story irgendwo zwischen Bond, Mafia und den drei Engeln für Charlie über die Runden zu bringen. Zumindest gab sich der Regisseur sichtliche Mühe, diesen Grade-Z-Heuler in punkto Ausstattung und Sets ein wenig besser aussehen zu lassen, als er eigentlich ist. Gedreht wurde für ein Budget von 256.000 Dollar und man darf in sich Anbetracht des Resultates schon fragen, was mit dem ganzen Geld gemacht wurde..?
Ein Kritiker bezeichnete "The Doll Squad" (OT) einst als "Dull Squad" und damit liegen wir vollkommen richtig. Selbst für wenig Geld wurden schon weitaus bessere All Girl-Actioner gedreht als dieser Time Waster. Der Streifen unterhält nicht, macht kaum Spaß und ist für das Exploitation-Genre auffallend lahm. Noch dazu wirkt auch dieses Filmchen bereits mächtig in die Jahre gekommen. Neben "The Astro-Zombies" jedoch der bekannteste Mikels und das sollte schon ein wenig zu denken geben...