Fireball ist eine Mischung aus Kampfsport und Basketball, bei dem die Mannschaft gewinnt, die den ersten Punkt erziehlt . Seit Stephen Chows Shaolin Soccer hat man gesehen wie Martial Arts und Sport in einem Film funktionieren können. Statt Klamauk bietet Fireball allerdings harte Muay Thai Kämpfe à la Ong Bak, bei denen der Basketball eher als Waffe denn als Sportgerät eingesetzt wird.
Die Story: Tais Bruder liegt mit einer Kopfverletzung im Koma. Die Wunde hat er sich bei einem Fireballspiel zugezogen. Teils aus Rache teils weil er das Geld braucht tritt Tai in die Fußstapfen seines Bruders und wird Mitglied des Teams. Nun folgen Spiele, Training ein bischen Backround zu den einzelnen Spielern bis es schließlich zu Finale kommt, in dem Tai gegen den Typen antreten muss, der seinen Bruder ins Krankenhaus gebracht hat, ein Finale, das nicht jeder überlebt.
Die Story ist natürlich nicht neu (siehe JCVD in Kickboxer) dennoch ganz interessant, vor allem das Ende ist anders als man zu Begin denken mag. Die Spiele oder besser Kämpfe stehen aber im Mittelpunkt des Films und überzeugen vor allem durch gute Choreografie und Härte. Auch eine lange Parkourtrainingseinheit gibt es zu bewundern, die durch ihre Geschwindigkeit fast an Banlieu 13 heran kommt.
Die Charactere werden eigentlich alle recht glaubwürdig dargestellt, und da man über jeden etwas erfährt versteht man auch ihre Motivation, bei diesen Gladiatorenkämpfen mitzumachen.
Regiesseur Thanakorn Pongsuwan hat seit Opapatika zumindest dazugelernt, dass ein Film mit Kämpfen und Ballern allein nicht funktionieren kann.
Fazit: Klasse Film, der in der Mitte mal 'nen kleinen Hänger hat wo zu lang kein "Sport" gezeigt wird. Für Fans von flotten Kämpfen und Basketball sicher ein Blick wert.