Alle Kurzkommentare


4

Wer sich ein kleines fieses Terrorfilmchen erhofft, der bekommt einen flachen Cop-Krimi, der sich in den schäbigen Ecken der Großstadt abspielt. Zwar ist das Ganze sauber abgefilmt und atmosphärisch düster, doch ohne echte Highlights und rechte Kicks. An der schleppend inszenierten Story verliert man als Zuschauer leider viel zu schnell das Interesse. Exploitationfans wird zudem das Fehlen von Gewalt und anderen Schauwerten stören. "Underground Terror" ist weitestgehend unbekannt und das nicht ohne Grund. Qualitativ keine gute Ergänzung, wer die Klassiker aus dem Ghetto/Vigilante-Bereich mag. 

5

Im U-Bahn-System von New York begeht eine Gang Morde. Ein knallharter Cop ermittelt, wird suspendiert, seine Ex-Frau und Journalistin wird entführt, sodass der Cop mit der Schrotflinte den Abschaum niederschießt. Die Handlung ist spannungsfrei, simpel und vorhersehbar. Dafür sorgt die düstere Kulisse der Bahnschächte für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Morde, die die Gangmitglieder verüben, passieren leider im Off. Schade, das Potenzial für sleazige Exploitation ist da, wird allerdings nicht genutzt. Immerhin wird mal ein Ohr und ein Finger abgeschnitten. Die „Ermittlungen“ des Cops bestehen nur aus Gesprächen mit der Journalistin und im Finale weiß der Cop plötzlich einfach, wo die bösen Gangmitglieder zu finden sind, woher auch immer. Sei es drum, die wenigen Shootouts sind blutig: Akzeptabler B-Thriller ohne Anspruch.

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