Review

Endlich, ein neuer Terminator. Nach dem (meiner Meinung nach) doch recht schlechten 3ten Teil freute ich mich darauf, dass der Film und die Story weitergeführt wird und ging mit hohen Erwartungen ins Kino (entgegen den Erwartungen fast komplett leer).

SPOILER WARNING - DO NOT CROSS - SPOILER WARNING

neg. Kritikpunkt 1: Die Storyline hat mich ehrlich gesagt eher verwirrt als gefesselt. Da ist dieser von Skynet wiederbelebte Marcus Wright, halb Mensch, halb Maschine, weiß selbst nicht, dass Skynet ihm einen Metallmantel angezogen hat. Marcus trifft im zukünftig zerbombten Los Angeles einen gewissen Kyle Reese, der wie sich herausstellt der VATER von John Conner ist, in der gleichen Zeit lebt, aber deutlich jünger als sein Sohn zu sein scheint. Ich schieb die Schuld mal auf meine mangelnden Kenntnisse über Terminator 3.

neg. Kritikpunkt 2: Nach einem atomaren Krieg sind nur noch sehr wenige Menschen am Leben, komischerweise schaffen es die Hauptcharaktere innerhalb des Films immer wieder, an jeder Müllkippe übel gelaunte Halunken zu treffen. Wenn sich in einem Umkreis von sagen wir mal 100km bewegen, ergibt das hochgerechnet doch noch recht viele Menschen auf der Erde.

neg. Kritikpunkt 3: Die Terminator. Ich seh ja ein, dass sie noch keine Uberterms sind wie T-1000, aber wenn man ihnen schon eine Schusswaffe in die Hand gibt sollten sie auch damit umgehen können. Die Terminator im Film schießen derart ungeziehlt und dämlich mit ihren Miniguns durch die Gegend, dass es schöner nicht mehr geht. Schießen ist das EINZIGE, worin sie wirklich gut sein MÜSSEN, es ist ihr JOB Menschen zu töten!

neg. Kritikpunkt 4: Realismus konnte man ja in den letzen Jahren in Filmen eh nicht wirklich verlangen, aber wenn sich der Film selbst widerspricht ist das alles andere als positiv.
Am Anfang fliegt John mit einem Heli vom Massaker seiner Kameraden weg, eine Atomrakete schlägt ein, und Hach welch Freude: John stürzt aufgrund der EMP ab.
Am Ende des Films fliegen sie vom Skynet Hauptquartier, der Heli befindet sich noch mitten über dem Komplex, John zündet die Sprengsätze an den Kernstoffzellen im Labor und trotz wunderschöner Pilzexplosion fliegt der Heli zwecks Happy End schön weiter.

pos. Kritikpunkt 1: Die Effekte sind gut gelungen, Explosionen schauen schön aus, die Vielfalt der Skynetroboter lässt kaum Wünsche offen, obwohl der, der die Tankstelle zerstört, schon ziemlich nach "Transformers" aussieht.

pos. Kritikpunkt 2: Die technische Überlegenheit der Skys kommt gut rüber, ein Sky holt z.B. 2 A-10 runter, ohne ernsthafte Gegenwehr zu erfahren. Oder der oben angesprochene Zerleg-Abreiß-Robot lässt sich von einem explodierenden Tanklaster neben ihm nicht aus der Ruhe bringen. Hat mich gefreut.

SPOILER WARNING - ENDE DER SPOILER - SPOILER WARNING

Insgesamt sah der Film gut aus, über ein paar Schnitzer in Story und Realismus seh ich großzügig hinweg. Daher 7 von 10 zwei-Tage-alten-Kojoten

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