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So, das war es also. Die größte Kino-Geld-Verschwendung diesen Jahres. Furchtbar. Ganz persönlich habe ich mich mehr auf T4 gefreut als auf die anderen Sommer-Blockbuster Star Trek 11 und Transformers 2. Ich dachte mir "hey, da spielt Christian Bale mit, .. den magste doch leiden". Ich dachte, "Geil, düstere Atmosphäre, schöner Look gepaart mit ein paar Kracher-Action-Szenen". Kurzzeitig gab es auch auf IMDB zu lesen, dass einer der Nolan-Brüder das Drehbuch geschrieben hätte. Ich war also wirklich absolut überzeugt, dieser Film würde es echt werden.

Na gut, das waren meine Erwartungen. Ich muss zugeben, dass ich mir dem Film nicht ganz nüchtern angeschaut habe. Im Nachhinein bin ich aber auch ganz froh drüber, sonst hätte ich es bestimmt auch nicht ausgehalten.

Wieder mal ein typisches Beispiel für "Effekte ganz toll, Story gleich null." Was mich stört ist, dass es zwischen Terminator 3 und 4 eigentlich noch einen Teil geben müsste. Teil 3 endet im Bunker und im weitesten Sinne mit der "Apokalypse". Mich hätte eher interessiert, wie die Menschen sich aufraffen, wie sie vor den Ruinen stehen, wie sie wirklich ums nackte Überleben kämpfen und nicht mit Flugzeuge, U-Boote und einem riesigen Waffenarsenal gegen den Feind kämpfen.

Ich will auch gar nicht weiter groß auf irgendwelche Sachen eingehen. Ich denke, dass machen viele meiner VOr-Rezensoren schon. ICh wollte mir einfach nur mal Luft machen .
Es gibt wirklich absolut keinen Spannungsbogen! Wie kann man so einem Mist produzieren? Guckt da niemand mal übers Drehbuch?

Hach, ich frage mich gerade .. dieses große Ungetüm, was in dem Film vorkommt. Wenn Skynet über sowas verfügt, warum schicken sie nicht ein paar von denen in die Rebellen-Basis? Warum müssen die erst so einem Umweg mit diesem Marcus gehen? Sieht einer Computer-Denkweise absolut nicht ähnlich. Aber egal.

Guckt ihn euch an, denn es wird viel Gesprächsstoff geben müssen. Vielleicht machen sie dann T5 besser. Aber die Hoffnung schwindet. (2/10)

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