Review

Handlungsanriss:

In der Zukunft tobt, wie bereits aus den Vorgängerteilen bekannt, ein Krieg zwischen Menschen und Maschinen. Die Maschinen bauen eine neue Infiltratoreinheit, um den Menschen beizukommen, doch diese beginnt einen eigenen Willen zu entwickeln.

Meinung:

Ich gebe es zu: Ich habe diesen Film nicht im Kino, sondern erst später auf DVD gesehen. Schuld daran waren zum einen die schlechten Kritiken und zum anderen der üble dritte Teil. Beides ließ mich daran zweifeln, dass der neue Terminator gut werden würde.
Ist er aber trotzdem geworden.
Anders als die Vorgänger spielt der Film (fast) komplett in der Zukunft. Er entfernt sich sowohl was die Handlung, als auch was den Stil angeht angenehm weit von den Vorgängern, um nicht als Abklatsch zu wirken. Dabei behält man den Gesamtkontext um John Connor und Kyle Reese natürlich bei.

Besonders hervorzuheben sind an dem Film zwei Dinge:
Erstens die düstere, postapokalyptische Atmosphäre. Es gibt kaum fröhliche Momente; das einzige, was die Menschen noch haben, ist die Hoffnung, den Krieg irgendwie doch noch zu gewinnen.
Und zweitens ist es die durchweg gelungene Action. Nicht alles wirkt dabei überzeugend und echt. Das stört hier mehr als bei Filmen wie z.B. „Transformers“, die insgesamt eine leichtere Gangart anpeilen und weniger ernst rüberkommen wollen. Trotzdem war die gezeigte Action unterm Strich durchaus gelungen und bereicherte den Film.
Mehr stören diverse Logiklöcher in der recht dünnen aber auch nicht schlechten Handlung und ein paar hanebüchene Ideen, die nicht hätten sein müssen. (Daher reicht es nicht für eine Neuner- oder Zehner-Wertung.)

Die Schauspieler machen ihre Sache recht gut, auch wenn feine Charakterzeichnung sicher nicht die Stärke des Films ist. Die Leute sind nach Jahren des Krieges alle zu mehr oder weniger harten Kämpfern und Überlebenstypen mutiert, so dass in der Hinsicht auch nicht viel zu erwarten war und vielleicht sogar gestört hätte.

Was auch nett ist, ist mal verschiedene Terminator-Modelle in einem Film zu sehen. Die T-600 scheinen noch den Großteil der Armee darzustellen. Es gibt aber auch schon die T-800 und einer davon trägt sogar schon das Arnie-Outfit, was sehr gut gemacht ist und nicht übertrieben wirkt.

Fazit:
Mich hat der Film wirklich positiv überrascht und ich freue mich, dass ich mich nun doch zum Kauf der DVD entschieden habe. Ein Meisterwerk finden wir in „Terminator – Die Erlösung“ zwar nicht, aber doch einen Film, der eigenständig und unterhaltsam ist, und meiner Meinung nach zu Unrecht derart schlechte Kritiken bekommen hat.
Auf eine Fortsetzung, die nach dem Ende absolut möglich ist, freue ich mich jetzt jedenfalls.

(8/10)

Details
Ähnliche Filme