Handlung:
Ein gewöhnlicher, amerikanischer Vorort. Die Familie Klopek zieht in das "Idyll" und zieht mit ihrer zurückgezogenen Art gleich die Skepsis der illustren Nachbarschaft auf sich.
Als zum verwahrlosten Garten dann auch noch Blitze und seltsame Geräusche aus dem Keller kommen, beschließen Ray und seine Nachbarn der Sache nachzugehen und steigern sich, insbesondere nach dem Verschwinden von Nachbar Walter, immer mehr in die Sache hinein.
Meinung:
The Burbs, so der passende Originaltitel, ist ein kleiner Kultklassiker von Joe Dante. Das Ganze ist primär eine Satire auf das amerikanische Spießbürgertum der Vorstädte. Zu den wichtigsten Themen gehört der Hundekot auf dem Rasen oder die ungepflegte Veranda der neuen Nachbarn. Und wenn die es dann auch noch wagen vom eigenen Weltbild abzuweichen, dann müssen sie Dreck am Stecken haben.
Neben dem eigentlichen Humor, der vor allem auf der Schrulligkeit der ermittelnden Protagonistentruppe und der überspitzten, teils grotesken Ausmaße eben dieser Nachforschungen basiert, funktioniert The Burbs aber auch als Horrorfilm. Geschickt lässt Dante auch den Zuschauer im Dunkeln, was es mit den Klopeks auf sich hat, wodurch durchaus einiges an Spannung aufkommt, ohne, dass sich diese mit dem Humor im Ton beißt.
Die gute Besetzung rund um Tom Hanks tut da ihr übriges. Nur der finale Twist hat mich so nicht gänzlich überzeugt, wobei ein anderes Ende wohl auch nicht so ganz gepasst hätte.
Kurzum:
Spannende und spaßige Satire über amerikanische Vorstädte und ihre Eigenheiten. Daumen nach oben