Review

Ich habe High Kick Girl in erster Linie wegen Tatsuya Naka geschaut, der auch im echten Leben ein ranghoher Karate-Instructor ist. Das im Film gezeigte Karate ist auch auf einem hohen Niveau, aber als Film funktioniert das Ganze leider überhaupt nicht.

Die Handlung ist ein ungemein simpler Plot, den man schon tausendmal in anderen MartialArts-Kloppern gesehen hat. Damit kann man sich ja noch anfreunden, aber jeder Charakter wirkt wie eine am Reißbrett entworfene Figur aus der Actionfilm-Klischee-Kiste. Die filmische Umsetzung der Actionszenen ist furchtbar langatmig, da jede Aktion hinterher nochmal als Zeitlupe gezeigt wird. Wenn man auf die permanenten Zeitlupen verzichtet hätte, wäre der Film allerdings in 50 Minuten vorbei gewesen - vielleicht mussten die SloMo Wiederholungen deshalb in den Film eingearbeitet werden. Auch die Kameraführung und der ganze Look des Film sieht nach einem Amateurfilm aus, so dass ich vielleicht drei Punkte für das hohe Karateniveau vergeben mag. Mehr aber auch nicht.

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