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Das ist der Beweis dafür, dass ein japanischer Chick Flick auch ohne Blutvergießen viel Spaß machen kann. Der beste Spezialeffekt in diesem martialischen Ballett ist eh die junge Frau, die ihre Kampfkunst so gut beherrscht. Hauptdarstellerin Rina Takeda ist tatsächlich eine Meisterin in Karate und dementsprechend Wumms steckt hinter ihren gelenkigen und sexy Aktionen. Die physischen Fähigkeiten der anderen Akteure, die hinterher wohl alle mit blauen Flecken übersät gewesen sein müssen, sind nicht minder beeindruckend. Cartoonhaftes Rumgehüpfe an Drähten gibt's hier nicht. Allerdings ist die Zeitlupenwiederholung der härtesten Treffer - wie bei einer Sportübertragung - ein gewöhnungsbedürftiges Stilmittel. Der Plot bleibt sekundär. Trotz billigem Videolook ist das Ganze ästhetisch in Szene gesetzt.